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Prinzessin Sofia von Schweden Ihr Herzensprojekt ist pleite

Prinzessin Sofia von Schweden
Prinzessin Sofia von Schweden
© Getty Images
Die viel gelobte private Entbindungsklinik BB Sophia ist pleite. Erst kürzlich übernahm Prinzessin Sofia von Schweden den Ehrenvorsitz des Sophiahemmet

Mehr Verlust als Gewinn

"Praktikertjänst" eine Aktiengesellschaft, deren Inhaber Ärzte, Zahnärzte, Hebammen, Pflegepersonal usw. sind, teilte am 4. Februar 2016 in einer Presseerklärung mit, dass das BB Sophia in den ersten beiden Betriebsjahren zwar einen Umsatz von 320 Mio. SEK (circa 33 Millionen Euro) gemacht hat, dem gegenüber steht jedoch ein Verlust von 180 Mio. SEK (circa 19 Millionen Euro).

"Mit der augenblicklichen Finanzierung sehen wir keine Möglichkeit eine schwarze Null zu erreichen. Nun wird mit Stockholm darüber ein Dialog geführt, wie die kommende Situation bewerkstelligt werden kann."

2.000 Entbindungsplätze bis 2018

2015 haben 3.200 Entbindungen im BB Sophia stattgefunden und ganz offensichtlich war der Landesbezirk Stockholm auch überzeugt, dass das BB Sophia sich weiter etablieren werde. Im November 2015 noch wurden der privaten Entbindungsklinik 2.000 Entbindungsplätze bis 2018 zugerechnet.

Nachdem die schwangere Prinzessin Sofia, 31, kürzlich von Prinzessin Christina den Ehrenvorsitz des Sophiahemmet übernommen hatte, tippten viele Königshausbeobachter darauf, dass Sofia im BB Sophia entbinden könnte. Der schwedische Hof meinte auf die Frage, ob der Ehrenvorsitz für das Sophiahemmet bedeute, dass in der Entbindungsklinik demnächst ein Prinz oder eine Prinzessin zur Welt kommen würde, dass man diese beiden Dinge auseinanderhalten müsse.

Nach diesen neuen Nachrichten um das BB Sophia scheint es unwahrscheinlicher zu werden, dass Prinzessin Sofia hier entbindet.

skn / DanaPress Gala

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