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Prinzessin Sofia Diese Aufgabe hat sie nervös gemacht

Prinzessin Sofia
© Dana Press
Selbstbewusst blickte sie an ihrem ersten Arbeitstag in die Kameras. Doch der Schein trog. Als sich Prinzessin Sofia von Schweden gleich zu Beginn der Coronakrise als Hilfspflegerin in einem Krankenhaus ausbilden liess, hatte sie vor allem eine Sorge.

Seit ihrer Hochzeit mit Prinz Carl Philip, 41, hat Prinzessin Sofia, 36, sich meisterhaft in ihre neue Rolle innerhalb der Königsfamilie eingefunden. An der Seite ihres Mannes nimmt sie inzwischen viele wohltätige Aufgaben wahr und steht Schwägerin Prinzessin Victoria, 43, in Sachen Beliebtheit bei den Schweden in nichts nach.

Prinzessin Sofia: "Ich mache ein bisschen was von allem"

Die als Bürgerliche aufgewachsene Sofia ist nah am Volk. Ehrensache, dass sie zu Beginn der Coronapandemie im März 2020 dort helfen möchte, wo es am nötigsten gebraucht wird. Die Mutter von bald drei Kindern entscheidet sich kurzentschlossen, die Pflegekräfte im Sophiahemmet Krankenhauses in Stockholm durch ihren Einsatz zu entlasten. Eine Aufgabe, der sie allerdings mit Respekt und ein wenig Besorgnis begegnet.

"Die Prinzessin möchte sich einbringen. Sie möchte in der Krise beitragen, was sie kann", erklärt damals die Informationschefin des Königshofes, Margareta Thorgren. Nach einem nur dreitägigen Crashkurs an der Hochschule des Sophiahemmet war Sofia Mitte April dann bereit, das Pflegepersonal auf der Station nach besten Kräften bei Tätigkeiten wie dem Kochen, Geschirrspülen und Putzen zu unterstützen, wie sie in der Sendung "Kungahuset 2020" (dt.: "Das Königshaus 2020") berichtet: "Ich mache ein bisschen was von allem, würde ich sagen, also hat man etwas Abwechslung", beschreibt Sofia ihre Aufgaben.

"Alle waren fantastisch"

In ihrer ungewohnten neuen Berufsbekleidung lässt sich die inzwischen 36-Jährige an ihrem ersten Arbeitstag gemeinsam mit den Kollegen fotografieren und lächelt tapfer in die Kameras - doch innerlich nagten an ihr Zweifel, wie Sofia TV4-Moderatorin Rania Shemoun Olsson während eines Interviews für die Doku gesteht: "Das war wohl meine größte Sorge, als ich die Sache anging", berichtet die Prinzessin auf die Frage, wie sie von den Patienten angenommen wurde. "Denn es sind ja sehr intime Situationen, in denen man Patienten antrifft, in denen einige vielleicht die schwierigste Zeit ihres Lebens erfahren und sehr ausgeliefert sind", reflektiert sie und schließt erleichtert: "Aber es ist alles gut gelaufen, alle waren fantastisch."

Tatsächlich genießt sie inzwischen diesen für eine Prinzessin ungewöhnlichen Teilzeitjob, weiß die schwedische Illu "Svensk Damtidning" - und das sicherlich nicht zuletzt wegen des Kontrasts zu ihrem "normalen" Leben im Königshaus: "Ich habe meine offiziellen Verpflichtungen als Prinzessin und bin gleichzeitig ein paar Mal pro Woche hier und arbeite sehr praktisch. So fühlt es sich ein bisschen an, wie in verschiedenen Welten zu leben, und ich erlebe dieses Gleichgewicht ... Ich mag es".

Verwendete Quelle: "Kungahuset 2020"/ TV4, Svensk Damtidning

DANA Press, ama Gala


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