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Prinzessin Sofia von Schweden So hat sie sich durchgeboxt

Prinzessin Sofia
© Splashnews.com
Prinzessin Sofia von Schweden verrät, wie schwer sie es anfangs als Prinzessin hatte. Und warum ein "Megxit" nie zur Debatte stand.

Eine normale Arbeitswoche von Prinzessin Sofia, 35, ist derzeit ziemlich vollgestopft mit Terminen. So nahm sie vergangene Woche mit dem schwedischen Königspaar an einer digitalen Konferenz für das "Global Child Forum" teil, in dessen Beirat sie jüngst berufen wurde. Auch in die Jury der Initiative "Svenska Hjältar", die nach Alltagshelden sucht, wurde sie aufgenommen. Für ihre Kinderhilfsinitiative "Project Play-ground" bereitet sie eine Online Spenden-Gala vor. Und mit Ehemann Carl Philip, 41, veröffentlichte sie ein Hörbuch zum Thema Legasthenie.

Prinzessin Sofia: "Egal, wie sehr ich gekämpft habe, es war nie genug." 

Die Mutter zweier Söhne – Alexander ist 4, Gabriel 3 – ist eine Power Frau im Dienste der Krone. Umso erstaunlicher, dass sie nun verriet, wie unwohl sie sich nach ihrer Hochzeit vor fünf Jahren in der Rolle als Prinzessin fühlte und wie sehr sie unter den kritischen Blicken der Öffentlichkeit litt. In einer TV Dokumentation, die Sofia bei ihrer sozialen Arbeit in Südafrika begleitete, klagt sie: "Egal, wie sehr ich gekämpft habe, es war nie genug." Mehrere "Identitätskrisen" habe sie durchlitten. Nur in Südafrika, weit weg von der Heimat, hatte sie das Gefühl, so sein zu dürfen, wie sie ist.

Hat Prinzessin Sofia an einen "Megxit" gedacht?

Ein bitteres und für Royals ungewöhnliches Geständnis, das an ihre "Kollegin" Herzogin Meghan, 39, in England erinnert. Auch die US Amerikanerin fühlte sich nach ihrer Hochzeit mit Prinz Harry, 36, oft missverstanden und zu Unrecht kritisiert – und sagte das auch im TV. Ob Sofia zwischenzeitlich ebenfalls an eine Art "Megxit" dachte, also daran, alles hinzuschmeißen und das Königshaus zu verlassen? "Nein, nicht wirklich", so die Schwedin. "Ich habe eine gute Balance gefunden und sehe jetzt wirklich das Positive."

Schwedens Geheimwaffe

Uns das merkt man. Sofia gehört heute zu den absoluten Sympathieträgern im schwedischen Königshaus. Womit sie besonders punkten konnte: Im Frühjahr ließ sich die ehemalige Moderatorin zur Pflegehelferin ausbilden und arbeitete mehrere Monate im Krankenhaus Sophiahemmet in Stockholm. König Carl Gustav, 74, kündigte voriges Jahr an, dass seine Kinder Carl Philip und Prinzessin Madeleine, 38, mit ihren Familien ihr royales Arbeitspensum verkleinern. Sofia aber macht mehr als je zuvor. Logisch, eine Frau wie Sofia kann der König doch unmöglich ziehen lassen. 

Gala

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