Prinzessin Mette-Marit: Als Werbegesicht missbraucht

Im Rahmen einer seltsamen Facebook-Aktion zu Werbezwecken für ein Schlankheitsmittel taucht immer wieder das Gesicht von Prinzessin Mette-Marit auf. Sie ist nicht die erste Prinzessin, die für solche Aktionen mittbraucht wird

Miese Masche mit einem Royal: Im Stil eines Zeitungsartikels tauchten kürzlich bei einigen Nutzern des sozialen Netzwerks Facebook Anzeigen für ein Schlankheitsmittel auf - mittendrin das Bild von Prinzessin Mette-Marit. Noch dazu schlecht bearbeitet und völlig sinnfrei ausgewählt.

Deutliche Reaktion des Hofes

Solche gefakten Werbeformen verstoßen nicht nur gegen die Richtlinien des Netzwerks, sondern gelten auch in Werbekreisen als höchst unethisch. Marianne Hagen, Kommunikationschefin am Osloer Hof, verurteilte die Aktion mittlerweile scharf: "Es ist verwerflich, Menschen auf diese Art zu missbrauchen. Und außerdem noch die Menschen zu betrügen, die diese Anzeige sehen." Der Hof bemüht sich nun um die vollständige Entfernung der Anzeigen aus dem Netz.

Norwegens Kronprinzenpaar

Fünf im Patchwork-Glück

20. März 2020  Prinzessin Mette-Marit meldet sich mit einem sympathischen Selfie aus der Quarantäne. Da sie aufgrund ihrer Lungenerkrankung zur Corona-Risikogruppe gehört, hat sie sich mit Ehemann Haakon und den beiden gemeinsamen Kindern zurückgezogen. Und die kleine Zwangspause scheint ihnen sichtlich gut zu tun. In ihrem Instagram-Post verrät Mette-Marit, wie ihnen auch jetzt eine Routine im Familienalltag hilft, positiv zu bleiben. Darüber hinaus findet das Kronprinzenpaar stärkende Worte, um den Menschen in der Krise Mut zuzusprechen.
König Harald als Kleinkind
König Harald in Hordaland 2019
Haakon küsst Mette-Marit im Skiurlaub

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Mette-Marit ist nicht das einzige Opfer

Norwegens Kronprinzessin wurde schon einmal ungefragt für seltsame Werbezwecke missbraucht und steht damit nicht mal alleine da. Auch Dänemarks Kronprinzessin Mary warb unfreiwillig für Diätpillen.

25. März 2020  Jedes Jahr im Sommer schnürt sich die königliche Familie die Laufschuhe, um am "Royal Run" teilzunehmen. Der Volkslauf findet seit 2018 in verschiedenen Städten Dänemarks statt und animiert jährlich mehrere zehntausend Sportbegeisterte zum Mitmachen. Aufgrund der aktuellen Lage in Zeiten des Coronavirus muss der diesjährige Jogging-Lauf nun jedoch um einige Monate verschoben werden, was Prinz Frederik und seine Familie über Instagram bekanntgeben. 

Dänische Königsfamilie

Die royalen Laufschuhe müssen warten

Und mehr noch: Eine Antifalten-Creme warb mit ihrem Gesicht – und bekam daraufhin Post eines Anwaltes des dänischen Hofes. In Dänemark geht man gegen solche Aktionen, bei denen nur der Hauch einer Werbung mit einem Königshausmitglied versucht wird, rigoros vor.

Prinzessin Madeleine als Werbegesicht für Schlankheitsmittel

Auch in Schweden kennt man solche Maschen: 23 Kilos in weniger als sechs Wochen soll angeblich Prinzessin Madeleine mit einem bestimmten Produkt abgenommen haben. Das behauptete die Firma mittels Werbeschaltungen auf Facebook. Ebenso wie bei Mette-Marit und Mary war dies nicht das erste Mal, dass jemand sie für Werbezwecke missbrauchen wollte.

Unfreiwillig wurde die Königstochter zuvor bereits als Werbe-Testimonial insbesondere gewichtsreduzierende Produkte genutzt. Jeder Missbrauch ihrer Person werde, so stellte es der Hof damals klar, angezeigt und rechtlich verfolgt.

Prinzessin Mette-Marit

Mette-Marit - früher und heute

Mette-Marit und Kronprinz Haakon
Die Veränderung von Prinzessin Mette-Marit über die Jahre im GALA-Look-o-Mat (Bilder von DANA Press)
©Gala
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