Prinzessin Mette-Marit, Prinz Haakon + Co.: Mehr Geld trotz massiver Kritik

Das könnte die Zustimmungsrate weiter sinken lassen: Prinzessin Mette-Marit und ihre Familie sollen mehr Apanage bekommen - und das, obwohl ein Verwendungszweck stark umstritten ist

Der norwegische Hof war in der letzten Zeit stark in die Kritik geraten, weil die Royals angeblich die Instandhaltung ihrer privaten Immobilien nicht korrekt abrechneten. Trotz dieser Vorwürfe wurde die Apanage jetzt erhöht. Das norwegische Parlament setzte kürzlich den Staatshaushalt fest, der unter anderem die Mittel für die Apanage beinhaltet.

Neue Regelung war fällig

Eine bestimmte, viel kritisierte Regelung stand dabei auf dem Prüfstand. Denn schon seit Jahren verwenden König Harald und seine Familie die Apanage für den Erhalt ihrer privaten Immobilien. Ursprünglich aber war dies in der Bewilligung so nicht vorgesehen, es war nur der Erhalt der staatlichen Immobilien vorgesehen. Damit diesbezüglich jetzt Klarheit herrscht, ist die Regelung geändert worden, die privaten Eigentümer sind jetzt ausdrücklich umfasst.

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Zu den Immobilien um die es konkret geht, zählen Gut Skaugum, das Anwesen der Kronprinzenfamilie, sowie Kongsseteren von König Harald, ein Sommerhaus und drei Hütten, darunter eine von Mette-Marit und Haakon.

Mehr Geld fürs alle

20. März 2020  Prinzessin Mette-Marit meldet sich mit einem sympathischen Selfie aus der Quarantäne. Da sie aufgrund ihrer Lungenerkrankung zur Corona-Risikogruppe gehört, hat sie sich mit Ehemann Haakon und den beiden gemeinsamen Kindern zurückgezogen. Und die kleine Zwangspause scheint ihnen sichtlich gut zu tun. In ihrem Instagram-Post verrät Mette-Marit, wie ihnen auch jetzt eine Routine im Familienalltag hilft, positiv zu bleiben. Darüber hinaus findet das Kronprinzenpaar stärkende Worte, um den Menschen in der Krise Mut zuzusprechen.

Mette-Marit + Haakon

Das Prinzenpaar meldet sich aus der Quarantäne

Zudem steigen die Geldmittel, die die Royals erhalten: Die Bezüge des Königspaares werden für 2017 auf 11,5 Millionen Kronen (etwa 1,28 Millionen Euro), die des Kronprinzenpaares Haakon und Mette-Marit auf 9,5 Millionen Kronen (etwa 1,05 Millionen Euro) erhöht. Der Hof erhält 19,2 Millionen Kronen (etwa 21,7 Millionen Euro). Damit ist die Grundlage für die korrekte Verwendung der Mittel der Apanage ausdrücklich festgeschrieben.

An der Kritik an den Bezügen ändert dies allerdings nichts. Zusätzlich verlangte die Boulevardzeitung "Dagbladet", die die bisherigen Vorwürfe gegen das Königshaus erhob, vom Hof die Einsicht in dessen interne Geldverteilungsschlüssel. Der Hof sagte dazu "Nein". Damit ist es nicht möglich, die genaue Verteilung der Mittel zu verfolgen, denn der jährliche Rechenschaftsbericht sagt nichts dazu, wie viel genau für den Erhalt der privaten Immobilien ausgegeben wird.

Prinzessin Mette-Marit + Co.

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