Prinzessin Mette-Marit: Erinnerungen an ihre schwere Kindheit

Prinzessin Mette-Marit von Norwegen hat ihre zweitätige Literaturreise unter anderem zum Anlass genommen, um über ihre Erfahrungen als Kind eines alkoholabhängigen Vaters zu sprechen

Durch ihre Hochzeit mit dem norwegischen Kronprinzen Haakon wurde sie zur strahlenden Thronfolgerin einer Nation, doch Prinzessin Mette-Marit erinnert sich ganz genau daran, wie schwer sie es zum Teil in ihrer Kindheit hatte und wie sehr sie unter der Alkoholsucht ihres im Jahr 2007 verstorbenen Vaters Sven Höiby gelitten hat.

Im Rahmen ihrer zweitägigen Reise im norwegischen "Literaturzug" hat die Kronprinzessin eines der von ihr vorgestellten Bücher des Autors Karl Ove Knausgård zum Anlass genommen, über die Gefühle, die sie als kleines Mädchen hatte, zu sprechen. Der Schriftsteller beschreibt in dem Buch "Min Kamp" den Leidensweg eines Alkoholikers. Und offenbar kam der Kronprinzessin vieles aus dem Buch sehr bekannt vor.

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Fünf im Patchwork-Glück

Zusammen mit Schwiegervater König Harald besucht Prinzessin Mette-Marit das Pokalfinale der norwegischen Herrenfussballmeisterschaft 2019 in Osloer Ullevål-Stadion. Wie es aussieht, läuft es für ihre Favoriten aber nicht so gut.
Aber die Hauptsache ist ja die gemeinsame Zeit, der König und die Kronprinzessin verstehen sich nämlich blendend.
3. Dezember 2019  Prinz Sverre Magnus von Norwegen feiert heute seinen 14. Geburtstag. Zu diesem Anlass gratuliert das Königshaus auf Instagram mit diesem Foto (Aufnahme vom 17. Mai 2019) des royalen Sposses. Auch wir gratulieren herzlich.
31. Oktober 2019  Prinzessin Mette-Marit ist wahrscheinlich so oft auf ihre Ähnlichkeit mit der Schauspielerin Gwyneth Paltrow angesprochen worden, dass sie sich zum diesjährigen Halloween-Fest ihre Rolle als Margot aus dem Film "Die Royal Tenenbaums" zum Vorbild genommen hat. Prinz Haakon gibt natürlich passend dazu den Richie.

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"Als ich Karl Ove Knausgård zum ersten Mal gelesen habe, war es, als würde etwas in mir zerbrechen und ein großes Loch in meiner Brust hinterlassen [...] Eines der schwersten Themen in meinem Leben ist die Beziehung zu meinem Vater und meine Beziehung zum Tod", wird die 40-Jährige von der norwegischen Nachrichtenseite "www.vg.no" zitiert. "Als mein Vater starb, gab es so viel, was unausgesprochen blieb. Vieles, was ich nicht verstanden habe und wofür ich mir selbst die Schuld gab. Als Kind hatte ich immer das Gefühl, etwas verstecken zu müssen, weil keiner meiner Freunde wusste, dass mein Vater Alkoholiker war."

Die Suchthilfeorganisation "Blaues Kreuz", hat die Kronprinzessin nach Angaben der Website www.kjendis.no für ihre Offenheit gelobt, da sie helfe, ein immer noch in der Gesellschaft bestehendes Tabu zu brechen. Nach Angaben der Organsiation kämpfen demnach rund 90.000 Kinder und Jugendliche in Norwegen mit mindestens einem Elternteil, der ein Alkoholproblem hat.

Mette-Marits Reise im "Literaturzug" fand vom 1. bis zum 2. April im Rahmen der norwegischen Literaturtage statt. Die Kronprinzessin besuchte mehrere Bibliotheken des Landes und las aus verschiedenen Büchern vor.

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