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Prinzessin Mette-Marit + Prinz Haakon Bedroht! Nun Haft für den Täter

Prinzessin Mette-Marit + Prinz Haakon
© Dana Press
Endlich eine Sorge weniger: Der Mann, der Norwegens Königsfamilie mit Mord, Überfällen oder einem Bombenanschlag bedrohte, sitzt in Haft

Ein Mann, der die norwegische Königsfamilie bedroht hat, ist nun aus dem Verkehr gezogen worden: Die norwegische Zeitung "Aftenposten" berichtet, dass dem jungen Mann vorgeworfen wird, in den königlichen Palast Briefe geschickt zu haben, in denen Spritzen, die mit einer milchigen Flüssigkeit gefüllt waren, verborgen waren. Es bestand die Gefahr, sich beim Öffnen des Briefes an der Spritze zu stechen und mit der Flüssigkeit in Kontakt zu kommen.

Bombendrohung

Außerdem bedrohte der 22-Jährige in seinen Briefen, die er mit seinem Namen unterzeichnete, die Royals, kündigte Mord, Entführungen und andere mögliche Angriffe an. In mindestens einem Brief sprach er sogar von einer Bombe, die er bauen wolle und die so gefährlich sei, dass sie die komplette Königsfamilie töten könne.

Ähnliche Drohungen stieß der jetzt Inhaftierte gegenüber mehreren Regierungsmitgliedern aus und schickte seine Terrorbriefe auch in das norwegische Parlament.

Zunächst Flucht nach Argentinien

Im Oktober 2014 hatte der Mann diese Taten bereits einmal der Polizei gegenüber gestanden, hatte dann aber sein Geständnis von damals widerrufen, wie die norwegische Tageszeitung 'Aftenposten' unter Berufung auf den Verteidiger des Angeklagten berichtet. Er wurde nicht in Haft genommen und setzte sich noch vor Beginn eines möglichen Prozesses zunächst nach Argentinien ab. Als er nun allerdings wieder nach Oslo zurückkehrte, erwartete die Polizei ihn schon - und ließ ihn dieses Mal auch nicht wieder gehen. Mindestens vier Wochen wird der Mann nun in Untersuchungshaft verbringen, er wird sich wegen verschiedener Bedrohungen, die er bis einschließlich Herbst 2015 äußerte, vor Gericht verantworten müssen. Die Verteidigung will zunächst seinen psychischemn Zustand prüfen lassen.

König Harald, Königin Sonja, Prinz Haakon und Prinzessin Mette-Marit erleben, wie viele prominente Personen, dass sie mit einem Bedrohungspotential leben und umgehen müssen. Aber sie haben nun zumindest eine konkrete Sorge weniger.

cfu / mit Material von Danapress Gala

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