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Prinzessin Mette-Marit Ihre Anfänge als Prinzessin waren "knallhart"

Prinzessin Mette-Marit
© Dana Press
Prinzessin Mette-Marit denkt ungerne an ihre Anfänge in der norwegischen Königsfamilie zurück. In einem Podcast hat sie jetzt darüber gesprochen, hat ihr Seelenleben ungewohnt offen ausgebreitet.

Betrachtet man Bilder und Videos von Prinzessin Mette-Marit, 47, die sie zu Beginn ihrer Zeit im norwegischen Königshaus an der Seite von Prinz Haakon, 47, zeigen, fällt vor allem eins auf: Sie lächelt nur selten, wirkt stets etwas unterkühlt und insgesamt eher unglücklich. Dass dem auch so war, berichtet die norwegische Kronprinzessin jetzt ungewohnt offen in einem Podcast.

Prinzessin Mette-Marit erinnert sich ungerne an ihre Anfänge als Royal

In dem in Norwegen beliebten Podcast des TV-Senders NRK "The Kåss Furuseth" gewährt Prinzessin Mette-Marit einen Blick in ihr Seelenleben. Sie spricht über Schamgefühle, das Gefühl, nicht gut genug und keine adäquate Prinzessin zu sein. Besonders die erste Zeit im norwegischen Königshaus sei für sie der blanke Horror gewesen. Zwar habe sie mit Haakon einen starken und unterstützenden Partner an ihrer Seite gehabt, das Problem sei ihr Selbstwertgefühl gewesen, so sagt sie: "Es gibt Abschnitte in meinem Leben, besonders ganz zu Beginn der Zeit mit Haakon und mir, an die ich bis heute nicht zurückdenken kann, ohne dass mir dabei schlecht wird. Es war knallhart."

"Es ging mir sehr schlecht"

Der enorme Druck habe sie beinahe in die Knie gezwungen, erklärt sie. Die Öffentlichkeit, die Erwartungen an sie als Frau an der Seite des Kronprinzen seien einfach zu viel gewesen. Mette-Marit erklärt, dass es ihr in der Anfangszeit teilweise sehr schlecht ging. "Es wurden ja zuletzt wieder einige TV-Sendungen über die Königsfamilie gezeigt. Und darin war ein Abschnitt mit mir und Haakon gleich zu Beginn, den ich immer noch nicht anschauen kann", sagt die 47-Jährige im Podcast. Was ihr damals am meisten zusetzte? Die Scham über die eigene Vergangenheit. Die – vor allem dass sie einen unehelichen Sohn hat – wurde überall thematisiert. Meist in kritischem Ton. "Es war ein schreckliches Gefühl", erinnert sie sich. 

"Eigentlich habe ich mir selbst geschworen, dass ich nach dieser überstandenen Zeit nie wieder ein Schamgefühl zulassen will. Es sollte nichts mehr geben, wodurch ich mich fühle, als sei ich auf eine oder andere Weise nicht gut genug."

Die Scham habe sie lange Zeit ablegen können, seit ihrer Erkrankung sei sie aber wieder zurück. Wieder seien da die Gedanken, nichts richtig zu machen, nicht zu genügen.  

Verwendete Quelle: Dana Press

abl Gala


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