Prinzessin Mary: In der Schule war sie selbst das Opfer

Prinzessin Mary engagiert sich seit langem gegen Mobbing. Aus eigener Erfahrung weiß sie, wie schlimm es ist, wenn man in der Schule schikaniert wird. Deswegen spricht sie offen über das Thema und bestärkt ihre eigenen Kinder

Prinzessin Mary weiß wovon sie spricht: Bei einer Anti-Mobbing-Konferenz in Brøndby am Dienstag (27. Oktober) bekannte Dänemarks Kronprinzessin, warum ihr das Thema so sehr am Herzen liegt. Sie selbst sei, so sagte sie in einem Interview mit dem Fernsehsender "TV2" , in der Schule zwar nicht "systematisch gemobbt" worden, wohl aber gehänselt.

Wie sehr Kinder schon unter dieser Form leider oft alltäglichen Schikane leiden können, weiß die 43-Jährige also aus erster Hand. Und deswegen setzt sie sich ein für starke und selbstbewusste Kinder.

Marys Herzensangelegenheit

Seit Jahren engagiert sie sich für verschiedene Projekte, die Mobbing verhindern sollen. Dieses Thema war zunächst auch der Schwerpunkt des "Mary Fond", ihrer 2007 gegründeten Charity. Auf der offiziellen Webseite der Organisation heißt es, man kämpfe deswegen gegen soziale Isolation und Ausgrenzung, in dem man (besonders bei Kindern) das allgemeine Wohlbefinden steigere. Man glaube, dass starke Kindergemeinschaften die beste Prävention gegen Mobbing seien. Deswegen habe man drei Projekte ins Leben gerufen, um Kindern das Gefühl zu geben, sie seien Teil einer Gruppe und dort in ihrer Freizeit geborgen. Eines der Projekte ist die pädagogische und auf Schulen ausgerichtete Initiative "Fri for Mobberi" ("Frei vom Mobben").

Prinzessin Mary ist vierfache Mutter und engagiert sich auch deswegen gegen Mobbing in Schulen.

Für dieses Engagement erhielt Prinzessin Mary 2014 den Bambi, den sie sich an der Seite von Ehemann Frederik bei der Gala in Berlin persönlich und sichtlich gerührt überreichen ließ.

Mobbing könnte Familienthema werden

Weil Kinder im Fokus der Kampagnen stehen, fragte der "TV2-"Moderator die Kronprinzessin natürlich auch nach ihren vier Kindern. Prinz Christian, 10, und Prinzessin Isabella, 8, gehen bereits zur Schule und könnten dort natürlich - bei allem Bemühen der Eltern um eine normale Kindheit und Schulzeit - eine Sonderstellung haben, die Mitschüler zum Schikanieren ausnützen könnten.

Prinzessin Mary + Prinz Frederik

Zwischen Dänemark und Down Under

10. Juni 2019  Es ist wieder soweit! Der anlässlich von Prinz Frederiks 50. Geburtstag im letzten Jahr ins Leben gerufenen "Royal Run" findet  in Kopenhagen, Aarhus und Aalborg statt. Der Kronprinz wird selbst wegen seinem Rückens nur eine kurze Strecke in Kopenhagen mitlaufen, Prinzessin Mary hingegen führt die Läufer bis Aalborg an. 
9. Juni 2019  Schon am Tag zuvor beantwortete Prinz Frederik ganz gemütlich und volksnah beim nachmittäglichen Kaffee die Fragen seiner royalen Fans via Instagram. 
7. Juni 2019  Bitte lächeln! Anlässlich der Feier zum 50. Geburtstag von Prinz Joachim zeigt sich die gesamte Kronprinzenfamilie mit Mary, Frederik, Isabella, Josephine, Vincent und Christian in schönster Eintracht und festlicher Garderobe vorm Schloss Amalienborg
4. Mai 2019  Große Trauer in Dänemark: Nach dem tragischen Tod der drei Kinder des Mode-Milliardär Anders Holch Povlsen und seiner Frau Anne in Sri Lanka nehmen auch Prinzessin Mary und ihre Kinder in Aarhus Abschied.

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Aber bislang habe noch nicht die Notwendigkeit bestanden, so Prinzessin Mary, mit den beiden Ältesten über das Thema Mobbing zu sprechen. Ihnen gehe es in der Schule und bei ihren Freizeitaktivitäten gut. Dabei steht vor allem der Sport im Mittelpunkt.

Prinz Christian ist Fußballer

2007  An der Hand seiner Eltern tapst Prinz Christian, noch nicht zwei Jahre alt, im März zu seinem ersten Tag zum "Dronning Louises Børnehus", einem Kindergarten in Fredensborg. Es ist das erste Mal, dass ein künftiger König von Dänemark in einen öffentlichen Kindergarten geht!  Die Kronprinzenfamilie wohnt im "Kancellihuset", einem Nebengebäude von Schloss Fredensborg. Von dort ist es nicht weit bis zu "Dronning Louises Børnehus", und Mary oder Frederik können ihren Sohn dort selbst hinbringen.

Prinz Christians Leben in Bildern

Eben noch klein, jetzt schon 12 Jahre alt

Prinz Christian kickt in der U-11-Mannschaft des "Hellerup IK" und erlebt dort die Gemeinschaft mit Gleichaltrigen. Im Interview sagte die Prinzessin, sie und Ehemann Frederik versuchten, oft zum Training zu gehen und sich die Spiele anzuschauen. Nicht immer gelinge das allerdings. Dann sei es wichtig, sich hinterher zu erkundigen, wie es gelaufen sei und wie es dem Nachwuchsfußballer ergangen sei.

Offenbar ist der königliche Enkelsohn auf dem Fußballplatz ganz in seinem Element: Moderator Jes Dorph wusste nämlich, dass Prinz Christian den Ruf habe, ein richtig guter Schütze zu sein. Eine lachende Kronprinzessin versprach, ihrem ältesten Sohn dieses Kompliment für seine Kickertalente auszurichten.

Prinzessin Mary ist mit ihrem Engagement gegen Mobbing übrigens nicht alleine: In England ist es Prinz William, der sich des Themas angenommen hat und viele Organisationen unterstützt.

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