Prinzessin Mary & Co: Ihr Schloss Amalienborg wird gegen Terror gesichert

Die dänische Kronprinzessin Mary und ihre Familie müssen sich gegen mögliche Terroranschläge wappnen. Ihre Stadtresidenz in Kopenhagen soll ein Stück weit zu einer sicheren Festung für die königliche Familie werden.

Prinzessin Isabella, Kronprinzessin Mary, Prinz Vincent, Kronprinz Frederik und Prinzessin Josephine

Um das Zuhause von Kronprinzessin Mary, 47, Kronprinz Frederik, 51, und den Kindern Christian, 13, Isabella, 12, Vincent und Josephine, beide acht, in der Kopenhagener Innenstadt besser gegen potentielle Anschläge zu schützen, soll zukünftig der Schlossplatz von Amalienborg für den Autoverkehr gesperrt werden. Lediglich Fahrradfahrer und Fußgänger dürfen das Areal weiterhin überqueren.

Schloss Amalienborg

Prinzessin Mary: Ihre Volksnähe muss eingeschränkt werden

Das dänische Königshaus ist weltweit für seine Offenheit, Zugänglichkeit und Volksnähe bekannt. Die terroristischen Anschlägen in Frankreich und Deutschland in den vergangenen Jahren allerdings, bei denen Terroristen mit LKW und anderen Fahrzeugen als tödliche Waffen in Menschenmassen gerast sind, haben inzwischen auch auch die Dänen ins Grübeln gebracht. Die Verwaltungsbehörde "Slots-og Kulturstyrelsen" teilt mit, dass es wichtig sei, großen Menschenmengen, die sich an einem Platz versammeln, bestmöglichen Schutz zu gewähren.

Anlässe für potentielle Anschläge

Dies betreffe demnach nicht nur große royale Ereignisse wie beispielsweise der Geburtstag der Königin, sondern eben auch den ganz normalen Alltag. Besonders in den Sommermonaten ist die Ablösungszeremonie der königlichen Wache ein beliebtes Ziel von Touristen, aber auch durch das Anlegen von Kreuzfahrtschiffen in der Nähe sind immer häufiger viele Menschen auf einmal auf dem Platz.

Königin Margrethe von Dänemark muss sich an strengere Sicherheitsmaßnahmen gewöhnen

Am 16. April 2020 wird Königin Margrethe 80 Jahre alt. Die neuesten Sicherheitsmaßnahmen rund um das Schloss, das auch ihr als Stadtresidenz dient, dürften der freiheitsliebenden Monarchin nicht schmecken. Königshausexperte Sebastian Olden-Jörgensen erklärt gegenüber der dänischen Zeitung "Ekstra Bladet", dass diese Absperrung ganz sicher nicht auf der Wunschliste des Königshauses steht. Er geht davon aus, dass die Polizei und der dänische Nachrichtendienst dazu gedrängt haben. Selbst die königliche Familie muss sich also den Bedenken und Anweisungen der Sicherheitsorgane beugen. Vielleicht wird es Ihnen ihr Volk im Ernstfall einmal danken.

Verwendete Quellen: Dana Press, Ekstra Bladet

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