Prinzessin Madeleine: Klinik gibt zu: Sie wäre bei der Entbindung bevorzugt worden

Die Freude über die Geburt der kleinen Adrienne wird durch böse Vorwürfe gegen Prinzessin Madeleine getrübt. Ein neues Statement der Klinik, in der die Prinzessin zur Welt kam, befeuert diese Kritik nur noch

Prinzessin Madeleine

Trotz eines gut funktionierenden Gesundheitssytems fehlt es in ganz Schweden an Entbindungsstationen, Hebammen und Krankenhausplätzen. Schnell wurden kritische Stimmen laut, als der Hof erklärte, Prinzessin Madeleine, 35, wolle ihr Baby in ihrer Heimat zur Welt bringen, obwohl sie derzeit in London lebt. Auch nach der Geburt der kleinen Prinzessin Adrienne ebbt die Diskussion um das heikle Thema nicht ab. Madeleine habe mit ihrer Geburt die ohnehin schon knappen Ressourcen blockiert, heißt es von mehreren Seiten.

Knappe Ressourcen für schwangere Frauen

"Während andere Frauen im Taxi oder auf einer chaotischen Station entbinden müssten, kann sich Madeleine einen eigenen Kreissaal mit Ärzteteam kaufen", schimpfte Lisa Bjurwald, Vertreterin der Republikanischen Vereinigung beim Sender "SVT". Tatsächlich müssen werdende Eltern in Schweden teilweise 100 bis 200 Kilometer bis zur nächsten Klinik fahren. Nicht selten, dass bei so langen Autofahren auch mal ein Kind auf dem Beifahrersitz das Licht der Welt erblickt. Hebammen geben Frauen sogar Kurse und Anleitungen, wie sie sich in einer solchen Situation verhalten sollen. 

Sonderbehandlung für Prinzessin Madeleine?

Die Sorge, keine ärztliche Versorgung bei der Geburt ihrer Tochter zu bekommen, musste Prinzessin Madeleine nicht haben. Gegenüber der schwedischen Boulevardzeitung "Expressen" bestätigten mehrere Personen anonym, dass im Krankenhaus Räume für Prinzessin Madeleine freigehalten worden waren. 

Doch den Vorwurf, die Königstochter habe eine Sonderbehandlung bei der Geburt erhalten, wiesen das Danderyd-Krankenhaus und der schwedische Hof zunächst entschieden ab. Doch nun rudert die Klinik, in der Prinzessin Adrienne zur Welt kam, ein klein wenig zurück. "Öffentliche Personen, für die ein Sicherheitsrisiko besteht, wie Mitglieder des Königshauses, (...) erhalten einen bevorzugten Platz bei der Entbindung", erklärte die Pressesprecherin des Krankenhauses.

Genug Plätze im Krankenhaus

Wegen der königlichen Geburt musste das Krankenhaus allerdings keine andere werdende Mutter abweisen, betonten die Sprecherin und die Königsfamilie. "Nach meiner Information gab es mehrere Entbindungsplätze, als Prinzessin Madeleine dort war, und sie nahm niemandem den Platz weg. Die Prinzessin fuhr ins Krankenhaus, um ihr Kind zu bekommen, ebenso wie es das Recht aller anderen Mütter ist", sagte Hofsprecherin Margareta Thorgren

Madeleine und Chris tragen die Kosten selbst

Bereits Wochen vor der Geburt hatte der Palast erklärt, dass Madeleine und Chris O'Neill die Kosten für die Entbindung in Stockholm aus eigener Tasche bezahlen. "Da Prinzessin Madeleine und ihre Familie keinen Wohnsitz in Schweden haben, werden sie die Kosten für die Entbindung und den anschließenden Klinikaufenthalt aus privaten Mitteln bestreiten", hieß es damals in einer Pressemitteilung. So wollte die Familie allen Kritikern den Wind aus den Segeln nehmen. 

Prinzessin Madeleine + Christopher O'Neill

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9. März 2019   Zum ersten Geburtstag der süßen Maus teilt Mama Prinzessin Madeleine ein niedliches Porträt. Happy Birthday Prinzessin Adrienne! 
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31. Dezember 2018   Prinzessin Madeleine teilt ein Foto ihres großen Highlights des Jahres 2018: Prinzessin Adrienne!

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Königin Silvia bedauert öffentliches Bild 

Dass Madleeine oft im Fokus der Berichterstattung steht, trifft nicht nur sie selbst, sondern auch Mutter Königin Silvia. "Ich wünschte, die Presse wäre ihr gegenüber fair. Madeleine ist schüchtern, was die Massenmedien angeht. Ich sehe sie, wie sie wirklich ist", sagte die Monarchin in einem Interview mit der schwedischen Zeitung "Aftonbladet" anlässlich ihres 40. Ehejubiläums mit König Carl Gustaf im Juni 2016. Sie engagiere sich sozial und unterstütze mehrere Charity-Organisationen tatkräftig. 

Chris O'Neill finanziert ihr Leben

Ganz davon abgesehen, wie hoch das Engagement der Prinzessin ist, sind die Vorwürfe, Madeleine verschwende das Geld des schwedischen Volkes, haltlos. Madeleine bekommt keine regelmäßige Apanage, sondern nur eine vom König bestimmte Kostenerstattung für offizielle Aufträge im Namen des Königshauses. Alles andere zahlen sie und ihr Ehemann aus ihrer privaten Kasse. In der Vergangenheit scheute sich Chris O'Neill auch nicht, genau das zu betonen. "Ich bin es, der hier die Brötchen verdient", stellte der Geschäftsmann in einem Interview mit der Zeitung "Expressen" klar. 

Prinzessin Madeleine + Chris O'Neills Baby

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©Gala
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