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Prinzessin Madeleine Seltenes Interview über ihre Kinder und das Leben in Florida

Prinzessin Madeleine
© Getty Images
Viel ist über Prinzessin Madeleine und ihr Familienleben im Coronajahr 2020 geschrieben und spekuliert worden. In einer Dokumentation spricht sie erstmals selbst über ihre Situation. 

Royal-Fans freuen sich auf den 21. Dezember: Um 20 Uhr strahlt der schwedische Sender "SVT" die beliebte, jährliche Sendung "Året med kungafamiljen" (auf Deutsch: "Das Jahr mit der Königsfamilie") aus. Obwohl Prinzessin Madeleine, 38, fernab des Hofes in Florida lebt, wird auch sie in dem Beitrag zu sehen sein. In Vorab-Auszügen des Interviews, die der schwedischen Illustrierten "Svens Damtidning" vorliegen, spricht die dreifache Mutter erstmals öffentlich über ihren Umgang mit der Coronapandemie, den Herausforderungen des Heimunterrichts für ihre Kinder und ihre privilegierte Stellung in diesen schwierigen Zeiten. 

Prinzessin Madeleine: "Ich muss sagen, es war ziemlich schwierig"

Während des Interviews sitzt Prinzessin Madeleine auf einem Stuhl im Wohnzimmer, trägt ein blaues Blümchenkleid, vergoldete Ohrringe und eine Mund-Nasenbedeckung. Über den viel diskutierten schwedischen Sonderweg bezüglich des Umgangs mit der Coronapandemie in ihrer Heimat zeigt sich die Schwedin erstaunt. Sogar in den USA hätte man strengere Maßnahmen ergriffen. "Wir haben hier in Florida etwas stärkere Einschränkungen als zu Hause in Schweden", sagt Prinzessin Madeleine.

Ich muss sagen, es war ziemlich schwierig, den ganzen Frühling über musste ich fünf Monate lang eingesperrt sein.

Ein Besuch bei der Königsfamilie in Schweden musste 2020 ausfallen. Zuletzt war Madeleine im Dezember 2019 in ihrem Heimatland. Alles in allem keine leichte Zeit. Auch für die kleinen Royals Prinzessin Leonore, 6, Prinz Nicolas, 5, und Prinzessin Adrienne, 2, die Opa König Carl Gustaf, 74, und Oma Königin Silvia, 76, lange nicht gesehen haben.

Die beiden Älteren sind zudem schulpflichtig und mussten zu Hause unterrichtet werden. Madeleine dazu: "Wenn mir jemand gesagt hätte, dass die Kinder fünf Monate lang drinnen bleiben müssten und kaum ausgehen dürften, dass wir die Kinder zu Hause lassen und jeden Tag von 8 bis 15 Uhr selber unterrichten müssten ... Ja, ich weiß nicht, ob ich da anfangen soll zu lachen oder zu weinen."

Mini-Royals dürfen wieder in die Schule

Der Heimunterricht mit Prinzessin Leonor und Prinz Nicolas hatte seine Höhen und Tiefen, gibt Madeleine zu. "Aber es ist klar, dass einige Tage schwieriger waren als andere, und es war eine Herausforderung, Leonore und Nicolas dazu zu bringen, vor dem Computer zu sitzen und sich 8 acht bis 15 Uhr am Tag auf den Unterricht einzulassen." 

Immerhin: Leonore und Nicolas dürfen mittlerweile zurück in die Schule und sind "sehr glücklich, wieder mit ihren Freunden zusammen zu sein". Dabei ist immer noch Vorsicht oberstes Gebot, berichtet Madeleine. Die Kinder müssten alle Abstand halten und die ganze Zeit ihre Mund-Nasen-Bedeckung tragen: "Sie können die Maske nur abnehmen, wenn sie zu Mittag essen oder einen Snack einnehmen, und wenn sie eine Pause haben, können sie miteinander spielen - aber nur mit fast zwei Metern Abstand."

Den Royals geht es in den USA den Umständen entsprechend gut

Prinzessin Madeleine, Leonore, Nicolas, Adrienne und Chris O'Neill, 46, sind an der schwierigen Situation gewachsen und haben ihren Umgang mit der Coronapandemie gefunden, wird Madeleine von "Svensk Damstidning" zitiert. Dabei ist sich die mit einem erfolgreichen Geschäftsmann verheiratete Prinzessin natürlich bewusst, dass die meisten Menschen auf der Welt nicht die gleichen Privilegien genießen wie sie und ihre Familie

"Aber wenn man die ganze Welt betrachtet, war es wirklich ein völlig einzigartiges und äußerst hartes und schwieriges Jahr für alle. Viele haben ihre Arbeit verloren, viele sind krank geworden, und viele haben möglicherweise einen geliebten Menschen oder ein Familienmitglied verloren", fühlt Madeleine mit allen, denen es nicht so gut geht wie ihr. "Sie leiden also wirklich, wenn Sie sehen, wie viele Menschen es so unglaublich schwer haben. Im Vergleich dazu hatten wir immer noch eine gute Zeit."

Ein Auszug des Video-Interviews sehen Sie hier.

Verwendete Quellen: Dana Press, svenskdam.se

jre Gala


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