Prinzessin Madeleine: Erstmals spricht sie über ihr großes Problem

Prinzessin Madeleine hat in einem Interview offenbart, dass auch sie von einem Handicap betroffen ist, unter dem mehrere Mitglieder ihrer Familie leiden

Prinzessin Madeleine

Es war ein strahlender Auftritt von , als sie in London am Dienstag (14. Februar) eine Bibliothek eröffnete, in der kleine Leseratten vor allem nordische Literatur finden sollen. Gemeinsam mit den Kindern schaut sich die Königstochter viele Bücher an und wirkte gelöst und fröhlich.

Persönliches Interview

Die schwedische Boulevardzeitung "Expressen" traf sie zu einem sehr persönlichen Interview, in dem sie unter anderem darüber sprach, wie sehr die Kritik an ihrem Ehemann Chris O'Neill sie getroffen hat. Erstmals gestand die zweifache Mutter aber auch, dass sie etwas in ihrer Kindheit belastet hat im Zusammenhang mit Lesen.

"Expressen" wollte wissen, welche Bedeutung Bücher in der Kindheit Prinzessin Madeleines gehabt hätten. "Wir haben viel gelesen", erzählte Madeleine. "Aber wie Victoria und leide auch ich etwas unter Dyslexie, also fanden wir andere Wege. Wir hörten Kassetten und schauten Bücher an."

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Dass Madeleine von ihrer Dyslexie erzählte, war eine Premiere. Es ist schon lange bekannt, dass sowohl als auch Prinz Carl Philip darunter leider, ebenso wie ihr Vater König . Bei Madeleine ist die Lese- und Rechtschreibschwäche offenbar aber viel schwächer ausgeprägt als bei ihren Geschwistern und dem Vater.

Das Handicap hat Prinzessin Madeleine aber nicht davon abgehalten, in Geschichten einzutauchen. "Bücher waren und sind sehr wichtig. Sie regen die Phantasie an und man lernt viel aus ihnen", ergänzte sie im Interview und machte damit sicherlich denjenigen Mut, die mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben.

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Prinz Carl Philip setzt sich seit etlichen Jahren für Dyslexie-Betroffene ein und hat immer wieder sehr offen darüber gesprochen, wie hart beispielsweise die Schulzeit für ihn war. Er bekam, genauso wie seine Schwester Victoria, extra Förderung und Unterstützung, um das Pensum in der Schule und später an der Universität bewältigen zu können.

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