Prinzessin Madeleine im Zwiespalt: Ihren Kindern gefällt es in Florida, aber...

Prinzessin Madeleine von Schweden bereut den Umzug ihrer Familie nach Florida nicht. Für sie zählt allein, dass ihre Kinder glücklich sind, wie sie jetzt beteuert

Dieses wunderbare Wetter! Das Leben in Miami fühlt sich an, als hätte der liebe Gott den schönstmöglichen Sommertag Schwedens dauerhaft nach Florida verschoben und nur noch etwas feuchte Luft beigemischt. 

Prinzessin Madeleine: Ihre Kinder fühlen sich Florida sehr wohl

Prinzessin Madeleine und Chris O'Neill mit den Kindern Prinzessin Leonore, Prinz Nicolas und Prinzessin Adrienne

Perfekt für leichte Kleidchen und Flipflops auch im Herbst. Zur Erfrischung hüpft man zwischendurch in den Pool. Ein herrliches Land für Kinder. Und sehr sicher dazu, wenn man – wie von Schweden, 36, und ihr Ehemann , 44 – in einer der zahlreichen Gated Communities in Miami lebt. Bevor Besucher auch nur einen Schritt in die exklusive Wohnanlage setzen dürfen, werden sie am Tor akribisch kontrolliert. Auch die Anwohner müssen sich ausweisen. Ihren beiden "Großen"  , 4, und Nicolas, 3, gefällt es in der neuen Heimat sehr, erzählt Prinzessin Madeleine im Interview mit der Zeitung "Expressen". Das sechs Monate alte Nesthäkchen Adrienne äußert sich logischerweise noch nicht. "Leonore und Nicolas sind glücklich in ihren Kindergärten, alles klappt prima. Wir sind ja erst einen Monat hier, aber wir fühlen uns schon richtig wohl." 

Chris O’Neill geht in den USA weiterhin seinen Geschäften nach

Die Prinzessin persönlich bringt Leonore und Nicolas in den Kindergarten. Manchmal übernimmt das auch ihr Mann. Das Paar sei kontaktfreudig und den anderen Eltern gegenüber aufgeschlossen, erfährt GALA in Miami. Es falle auch auf, wie liebevoll die beiden mit ihren Kindern umgehen. Chris O’Neill, der sich selbst mal als denjenigen bezeichnete, "der das Geld nach Hause bringt", geht im Sunshine State weiter seinen Geschäften nach. Für den Investmentbanker ändert sich ja nicht viel. "Er arbeitet schon lange in ganz Europa und den USA", sagt eine Sprecherin des schwedischen Hofes. Und Madeleine? Sie möchte sich in Florida verstärkt um die Stiftung ihrer Mutter , 74, kümmern, die "World Childhood Foundation". 

Spontane Unterstützung von Königin Silvia 

Königin Silvia von Schweden und Tochter Madeleine bei einem gemeinsamen Termin in New York

Gerade musste Madeleine jedoch die Erfahrung machen, dass das Engagement als Dreifach-Mama seine Tücken hat. Weil alle Kinder stark erkältet waren, hätte sie vorige Woche die große "Childhood"-Spendengala im New Yorker Restaurant "Cipriani" um ein Haar absagen müssen. Madeleine: "Was macht man, wenn alle krank sind und man in einer Notlage steckt? Man ruft Mama an und sagt: ‚Hilfe, was soll ich tun!‘" Ihre Mutter flog sofort ein. Chris O’Neill betreute die beiden Älteren in Miami. Und Madeleine schaffte es mit Adrienne dank der Unterstützung ihrer Mutter dann doch noch nach New York. Königin Silvia freute sich riesig, ihre Tochter und ihre jüngste Enkelin mal wieder zu sehen. Kommentar der stolzen Oma: "Adrienne ist so gewachsen! Und sehr niedlich und fröhlich." 

"Ich vermisse die Familie und meine Freunde in Schweden sehr"

Wie es heißt, war die Königin ursprünglich nicht sonderlich begeistert vom Umzug ihrer Tochter auf einen anderen Kontinent. Sie hatte vor allem auch die Befürchtung, dass die Kindergartenwechsel – sowohl Leonore als auch Nicolas besuchten schon Einrichtungen in Stockholm und London – zu viel wären. Die Begeisterung der beiden über den Start in den USA konnte ihr diese Sorge nehmen. Prinzessin Madeleine wiederum steckt bei aller Florida-typischen Lässigkeit in einem Zwiespalt. Auf die "Expressen"-Frage, wie sie mit Heimweh umgehe, antwortet sie nachdenklich: "Das ist schwer. Zum Glück gibt es Telefone und wir können uns über Facetime auf dem Laufenden halten. Denn ich vermisse die Familie und meine Freunde in Schweden sehr." Umgekehrt fehlt sie auch ihren Lieben daheim. Ihre Schwester , 41, die nicht gerade für unkontrollierte emotionale Ausbrüche bekannt ist, bezeichnete es jüngst in einem Interview spontan als "schrecklich", dass Madeleine nach dem gemeinsamen Sommer in Schweden nun so weit weg ist. 

Prinzessin Madeleine findet nur schwer neue Kontakte

Schulanfängerin Prinzessin Estelle 

Das Dilemma von König , 72, Lieblingstochter Madeleine offenbart sich in solchen Momenten. Seit der Heirat mit Chris O’Neill 2013 verläuft ihr Leben unstet. Ihr Mann kann nicht viel mit Stockholm anfangen, dieser im Vergleich zu anderen Metropolen eher gemütlichen Hauptstadt. Also ließen sie sich zunächst in London nieder. Madeleine sei dort nicht immer glücklich gewesen, heißt es. Für sie als Prinzessin ist es generell schwierig, in einer neuen Umgebung Freundschaften zu schließen. Immer muss sie sich fragen: Bin ich gemeint – oder nur mein Titel? Auch das Kennenlernen unter Gleichgesinnten gestaltete sich in England kompliziert. Mit , 36, hätte sich Madeleine gerne getroffen, deren Kinder zu Spielenachmittagen eingeladen. Doch Kate zeigte kein Interesse. In Stockholm gäbe es dagegen reichlich soziale Kontakte für Madeleine und viele Spielgefährten für Leonore und Nicolas, allein schon dank der Cousins und Cousine, , 6.

Was passiert, wenn Prinzessin Leonore & Prinz Nicolas in die Schule müssen?

Neue Probleme könnten drohen, wenn Leonore und kurz darauf Nicolas in die Schule kommen. Das schwedische Thronfolgegesetz besagt, dass Kinder, denen das Recht auf Thronfolge und Titel erhalten bleiben soll, schwedisch erzogen werden müssen. Die Prinzen und Prinzessinnen müssen die Sprache fließend beherrschen und eine schwedische Schule besuchen. Die gäbe es in Florida durchaus. Aber ob diese Lösung auch gegen Madeleines Heimweh helfen würde?

Prinzessin Madeleine + Christopher O'Neill

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