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Prinzessin Madeleine Ihr Chris wird kein Prinz

Prinzessin Madeleine, Chris O'Neill
© Reuters
Auch nach der Hochzeit mit Prinzessin Madeleine von Schweden wird Chris O'Neill keinen Adelstitel tragen. Der Amerikaner möchte sein altes Leben so gut wie möglich beibehalten

Als Prinzessin Victoria von Schweden 2010 ihren Daniel heiratete, wurde der Bürgerliche dadurch zum Prinz von Schweden und bekam außerdem den Titel Herzog von Västergötland. Mit rührenden Worten wandte sich Victoria damals an die Schweden und bedankte sich für ihren Mann aus dem Volk. Ihr jüngere Schwester Madeleine wird hingegen keinen Prinzen bekommen, wenn sie am 8. Juni vor den Traualtar tritt.

Wie der schwedische Hof am Montag (20. Mai) auf der offiziellen Hochzeitsseite von Madeleine mitteilte, wird ihr Verlobter Chris O'Neill auch nach der Hochzeit keinen Adelstitel tragen. Der Geschäftsmann hat sowohl die britische als auch die amerikanische Staatsbürgerschaft und möchte diese auch behalten. Laut Protokoll dürfen jedoch nur schwedische Staatsbürger einen Adelstitel tragen. Was außerdem hinzukommt: Chris O'Neill möchte auch nach der Hochzeit weiter als Investmentbanker arbeiten - ein Mitglied der königlichen Familie darf jedoch keine Geschäfte führen.

"Aus diesen Gründen hat Christopher O'Neill höflich darum gebeten, ein Privatmann zu bleiben und nicht in den Adelsstand erhoben zu werden", heißt es in der offiziellen Mitteilung. Für Prinzessin Madeleine, die schon seit einiger Zeit mit ihrem Chris relativ zurückgezogen in New York lebt, ist diese Entscheidung sicherlich kein Problem.

Laut verschiedenen Medienberichten ist es jedoch wahrscheinlich, dass Chris O'Neill am Tag der Hochzeit den königlichen Seraphinenorden erhält - der höchste Orden Schwedens. Mittlerweile sind die Vorbereitungen für den großen Tag im vollen Gang. Am Sonntag (19. Mai) bestellte das Brautpaar gemeinsam mit ihren Familien bereits das kirchliche Aufgebot und feierte vorab mit einem kleinen Empfang. Außerdem wurde nun das gemeinsame Monogramm von Madeleine und Chris veröffentlicht. Nur die Designer des Brautkleids sind noch nicht bekannt - spekuliert wird aber vor allem auf das italienische Modehaus Valentino oder schwedische Modemacher.

sst


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