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Prinzessin Madeleine Ihr Ansehen bröckelt

Prinzessin Madeleine und ihre kleine Tochter Leonore
Prinzessin Madeleine und ihre kleine Tochter Leonore
© Dana Press
In unserer Kolumne "Royals Inside" berichten wir über die Adelshäuser dieser Welt - heute geht es um Prinzessin Madeleine, die um ihren guten Ruf kämpfen muss

Es sollte der erste offizielle Arbeitstermin nach der Geburt ihrer mittlerweile vier Monate jungen Leonore werden - doch den sagte Prinzessin Madeleine von Schweden, 32, nun kurzfristig ab. "Prinzessin Leonore ist schwer erkältet", erklärt Ulrika Näsholm, Sprecherin des schwedischen Hofes gegenüber der Zeitung "Expressen". So findet das Charity-Konzert der "World Childhood Foundation" am Donnerstag (26. Juni) ohne die Prinzessin statt. Dabei sollte Madeleine die Stiftung ihrer Mutter, die sich für Kinderrechte einsetzt, in Washington D.C. repräsentieren. Stattdessen reist die 70 Jahre alte Königin Silvia nun alleine in die USA.

Trotz dem triftigen Grund der jüngsten Königstochter nimmt der ein oder andere die Absage mit Argwohn zur Kenntnis. Denn bereits in der Vergangenheit wurde Prinzessin Madeleine nicht gerade als pflichtbewusste Repräsentantin des Königshauses wahrgenommen - ganz im Gegensatz zu ihrer Schwester, Prinzessin Victoria. Wie die schwedische Zeitung "Expressen" weiter berichtet, gab es bereits 2010 einen ähnlichen Fall. Madeleine sagte einen offiziellen Besuch bei einer große Veranstaltung in Seattle ab. Kurzerhand sprang dann Prinzessin Victoria für ihre kleine Schwester ein.

Fällt Prinzessin Madeleine in ihr altes Muster zurück? Beim schwedischen Volk scheinen trotz der Traumhochzeit mit Chris O'Neill und der Geburt der kleinen Leonore nicht alle Zweifel über ihre Repräsentanten-Rolle vom Tisch zu sein. Denn gerade über ihren Umzug nach New York im Jahr 2010 runzelten viele die Stirn.

Zuerst blieb es auch damals still um die Wahl-New Yorkerin, doch dann trat die 32-Jährige mit ihrem Engagement für die mütterliche "World Childhood Foundation" in Erscheinung. Endlich schien sie ihre Rolle als Vertreterin des Königshofes angenommen zu haben. Mit der Verantwortung, die sie übernahm, stiegen auch Madeleines Sympathiewerte.

Der Königshof stärkt der jüngsten Tochter von König Carl Gustaf und Königin Silvia den Rücken und kommentiert die spontane Planänderung der jungen Mutter Madeleine über die Hofsprecherin beschwichtigend: "So ist es eben mit Babys manchmal. Sie werden krank und müssen gepflegt werden." Doch ob das reicht, um die skeptischen Schweden zufrieden zu stellen?

kre Gala


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