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Prinzessin Madeleine Damit verärgert sie jetzt ihren Vater

Prinzessin Madeleine
© Dana Press
Prinzessin Madeleine will in London bleiben, ihren Kindern aber trotzdem die schwedischen Thronrechte erhalten. Beim König kommt das gar nicht gut an …

Prinzessin Madeleine zwischen Großbritannien und Schweden

Nichts treibt sie mehr um als folgendes Dilemma: Auf Wunsch ihres Ehemanns soll die schwangere Prinzessin Madeleine von Schweden, 35, mit den (noch) zwei Kindern Leonore, 3, und Nicolas, 2, in London bleiben – weil Chris O’Neill, 43, dort nun mal seinen Geschäften nachgeht. Dem gegenüber steht das Thronfolgegesetz Schwedens, das besagt, dass Prinzen und Prinzessinnen in Schweden zur Schule gehen müssen, wenn Titel- und Thronfolgeanspruch erhalten bleiben sollen. Außerdem müssen sie die Landessprache fließend sprechen. Diesen Sommer nutzte Madeleine ein Schlupfloch, indem sie Leonore zusätzlich zum Londoner Kinderclub in einem Stockholmer Kindergarten anmeldete.

König Carl Gustaf ist wenig begeistert

Die Prinzessin habe eben zwei Lebensmittelpunkte, ließ der Hof dazu mitteilen. Geschickt: Im Ernstfall könnte dieser Schachzug das Parlament milde stimmen, das gemeinsam mit dem König über das Schicksal von Madeleines Nachwuchs entscheidet. Carl Gustaf soll von den Winkelzügen seiner Lieblingstochter allerdings wenig begeistert sein: Jüngst reisten er und Königin Silvia, so berichtet die Illustrierte "Hänt", sogar nach London, um "Madde" ins Gewissen zu reden.

Prinzessin Madeleine, Prinz Nicolas, Chris O´Neill, Prinzessin Leonore
Prinzessin Madeleine, Prinz Nicolas, Chris O´Neill, Prinzessin Leonore
© Dana Press

Wie wird sie entscheiden?

Schweden oder England, welches Land hättest du gerne? Keinesfalls alle beide, so der Tenor – das sei auf Dauer zu stressig für die Kinder. Gefruchtet hat der Besuch offenbar nicht. Im Gegenteil, Madeleine sondierte gerade im Gespräch mit der Rektorin der Schwedischen Schule in London eine zweite mögliche Gesetzeslücke. Dort könnten Leonore und Nicolas ihr Abitur ablegen – zwar nicht in der Heimat, aber immerhin auf Schwedisch.

Im Moment ist das nicht aktuell, wir werden sehen, wofür sie sich entscheiden

antwortete die Rektorin etwas verklausuliert, als sie von der Presse nach dem Anliegen der Prinzessin gefragt wurde. Heißt wohl: Ihr Institut darf sich auf Leonore und Nicolas freuen. Ob Madeleine mit diesem Trick durchkommen wird?

Gala


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