Prinzessin Madeleine: Ihre Angst vor der Entbindung in Schweden

Prinzessin Madeleine wird bald ihr drittes Baby bekommen, in ihrer Heimat Schweden. Die Entscheidung dort zu entbinden, musste sie gut abwägen. Denn ihr haftet das Image einer Luxusprinzessin an

Lange ließ Prinzessin Madeleine die Presse und die royalen Fans warten und gab nicht bekannt, wo sie entbinden wollte. London? Stockholm? Wohnort oder Heimat?

Dann kam endlich die Nachricht: Die Königstochter kommt nach Schweden! Baby Nummer drei soll dort zur Welt kommen, wo sie selbst geboren wurde – und ihre beiden Geschwister. Zugleich folgte die offizielle Erklärung, dass die 35-Jährige und Ehemann Chris O‘Neill die Kosten für die Entbindung in einem Stockholmer Krankenhaus selbst bezahlen werden.

Madeleines Dilemma mit dem Image

Daran kann man sehen, in welchem Dilemma die Prinzessin vor der Geburt steckt: Zum einen wünscht sie sich eine Entbindung in Stockholm, wo sie sich geborgen fühlt, wo 2015 Prinz Nicolas' Geburt gut verlief, und wo sie ihre Mutter Königin Silvia, ihre Schwester Kronprinzessin Victoria und ihre Freundinnen in der Nähe weiß. Prinzessin Leonore und Prinz Nicolas können sich also auf Playdates mit Cousine Estelle und den Cousins Oscar, Alexander und Gabriel freuen. Und es gibt genug Vertraute, die sich um sie kümmern können.

Auf der anderen Seite ist sich die Prinzessin ihres Rufes als Luxusprinzessin in ihrer Heimat sehr wohl bewusst und möchte aller Kritik zuvorkommen. Der Hof ließ sogar im Nachgang nach einem Pressebericht klarstellen, dass Madeleine die Kosten selbst trage, da sie nicht als Akutfall nach Schweden komme, sondern geplant, weshalb die sonstigen Regeln der Kostenübernahme innerhalb der EU nicht greifen würden.

Prinzessin Madeleine + Christopher O'Neill

Eine New Yorker Lovestory

15. Juni 2018  Happy Birthday Prinz Nicolas! Der kleine Blondschopf mit den großen, blauen Augen feiert heute seinen dritten Geburtstag.
Endlich sind sie da! Die offiziellen Taufbilder der kleinen Prinzessin Adrienne könnten schöner nicht sein. Mutter Madeleine strahlt in die Kamera, während Papa Chris O'Neill vor Stolz nur so strotzt.
Ganz traditionell posieren die glücklichen Eltern Prinzessin Madeleine und Chris O'Neill und Großeltern Königin Silvia, König Carl Gustaf und Eva O'Neill für ein traumhaftes Tauf-Gruppen-Foto.
Einen Traditionsbruch gibt es auch: Auf diesem Foto stärken die Taufpaten Madeleine und Chris den Rücken. Statt enger Verwandter haben Adriennes Eltern sich für hauptsächlich enge Freunde und Chris' Nichte Anouska d'Abo entschieden.

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Die Prinzessin macht alles richtig

Insofern hat sie diesmal alles richtig gemacht! Der neue Prinz oder die neue Prinzessin von Schweden kommt nicht im Ausland zur Welt. Auch hierum hatte es viele Diskussionen gegeben, war doch Prinzessin Leonore 2014 in New York geboren worden, wo ihre Eltern damals lebten. Und kein Untertan muss fürchten, dass der königliche Haushalt geschröpft wird für die royale Geburt. Noch ehe die Wehen eingesetzt haben, ist dieses Detail ebenfalls klargestellt worden.

Damit kann sich Prinzessin Madeleine hoffentlich entspannt auf ihr drittes Kind freuen. Mit dieser Strategie hat sie ihrem Luxus-Image in jedem Fall etwas entgegengesetzt.

Überraschung oder Tradition?

Diesen Namen könnte Prinzessin Madeleine wählen

Bleibt sich Prinzessin Madeleine treu und wählt einen untraditionellen Namen für ihr drittes Kind aus? Welche Babynamen derzeit in Schweden favorisiert werden, verraten wir im Video! 
© Gala


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