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Prinzessin Ingrid Alexandra Diesen Namen hätte sie damals fast bekommen

Prinzessin Mette-Marit mit Tochter Ingrid Alexandra
Prinzessin Mette-Marit mit Tochter Ingrid Alexandra
© Dana Press
Auch wenn die Namen Ingrid und Alexandra in unseren Ohren vielleicht etwas altmodisch klingen - Norwegens Nummer zwei der Thronfolge wird sich vielleicht glücklich schätzen, so zu heißen. Denn ihre Mutter verriet, dass auch ein viel exotischerer Name im Gespräch war

Eltern sind manchmal peinlich - da ist auch eine Prinzessin nicht vor gefeit. Prinzessin Ingrid Alexandra kann jetzt in der heimischen Presse nachlesen, dass sie fast mit einem ganz anderen, ungewöhnlichen Namen durchs Leben gegangen wäre. Denn die Zeitung "Aftenposten" berichtet von einem Auftritt der Kronprinzessin Mette-Marit, Ingrids Mutter, bei der Eröffnung einer Ausstellung über norwegische Königinnen im Mittelalter.

Angst vor der Reaktion auf zu speziellen Namen

Eines Tages, nach ihrem Vater, wird auch die jetzt 13-jährige Ingrid Alexandra Königin von Norwegen sein - und als Königin Ingrid dann einen traditionellen Namen tragen. Fast wäre es aber exotischer geworden: "Eigentlich wollten wir Ingrid Alexandra lieber Tyra Eufemia nennen - es kam uns dann aber doch so speziell vor, dass wir uns nicht getraut haben", plauderte Prinzessin Mette-Marit aus. "Wir freuen uns auch über den Namen Ingrid Alexandra - stünden wir heute vor der Wahl, würden wir uns das aber trauen." 

Ingrid und Tyra in der royalen Geschichte

In der norwegischen Geschichte findet sich eine Prinzessin Ingrid (Ragnvaldsdatter) im 11. Jahrhundert, die zumindest Mutter zweier zukünftiger Könige war. Königin Ingrid gab es erst im letzten Jahrhundert in Schweden - eine Großmutter der heutigen jungen Generation schwedischer Royals. Und auch Königin Margrethe von Dänemark trägt den traditionsreichen Namen Ingrid als vierten Namen.

Eine Königin Tyra (Tochter von Harald Blatand/Blauzahn) lebte in der Frühzeit des norwegischen Königstums im zehnten Jahrhundert. Prinzessin Thyra von Dänemark und Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg lebte im 19. Jahrhundert und war mit Ernst August (dem II.) von Hannover verheiratet, einem Ururgroßvater von Welfenprinz Ernst August jr. von Hannover.

Im 13. Jahrhundert gab es eine norwegische Königin mit dem ungewöhnlichen Namen Euphemia, die aus dem Fürstenhaus der Insel Rügen stammte. Ihr Mann hieß übrigens Haakon, so wie der Vater von Ingrid Alexandra. Der Name Eufemia selbst kommt aus dem Griechischen. 

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