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Prinzessin Estelle Kein Thronfolgerinnen-Training wegen Corona

Prinzessin Estelle
Prinzessin Estelle
© Dana Press
Das vergangene Jahr war eines, in dem für alle die Zeit ein bisschen langsamer verging oder gar stillzustehen schien. Für Prinzessin Estelle war es vielleicht ein Segen. Ihre "Königinnenschule" wurde in erster Linie ins Private verlegt, und das Mädchen durfte auch 2020 noch ein (fast) normale Kindheit erleben.

König Carl Gustaf, 74, und Königin Silvia, 77, erfreuen sich noch bester Gesundheit, und doch will die ferne Zukunft bereits gut geplant sein. Und so wird Silvias und Carl Gustafs Enkelin Prinzessin Estelle, acht, Tochter von Thronfolgerin Prinzessin Victoria, 43, bereits von klein auf an ihre künftigen Aufgaben als Schwedens Königin herangeführt. In den vergangenen Jahren hat die Achtjährige bereits viel gelernt und einige öffentliche Termine mit ihrer Familie wahrgenommen. Das Jahr 2020 jedoch hat den royalen Wissensdurst gebremst. 

Prinzessin Estelle: Weniger Termine, mehr Freizeit

Das Coronavirus hat nicht nur das Leben der Schweden, sondern auch seiner Königsfamilie eingeschränkt. Auch für Estelle, die behutsam auf ihre zukünftige Rolle als Thronfolgerin vorbereitet wird, ist der offizielle Terminplan um einige Verpflichtungen erleichtert worden. 

Neben der Teilnahme an offiziellen Auftritten, bei der sie allmählich an die notwendige Präsenz in der Öffentlichkeit und als Mittelpunkt des Interesses herangeführt wird, lernt Estelle in der Regel so viel wie möglich über die Geschichte der Monarchie und besucht Orte und Institutionen, über die sie als künftige Thronfolgerin gut informiert sein muss, weiß die schwedische Illu "Svensk Damtidning".

Thronfolgerinnen-Training mit Mama Victoria

So zum Beispiel ließ Kronprinzessin Victoria ihre Tochter bereits die königliche Schatzkammer, die Bernadotte-Bibliothek und die Husgerådskammaren - die königliche Inventarabteilung - erkunden. Sie durfte bei einer Teppichausstellung Stoffe fühlen, blätterte durch Schwarzweißfotos und blickte durch ein altes Fernglas, berichtet "Svensk Damtidning". Ende Oktober fand einer der wenigen öffentlichen Termine in diesem Jahr statt; gemeinsam mit ihrer Mutter durfte sie Opa König Carl Gustaf bei der Einweihung einer Brücke helfen. Im November stand eine Geschichtsstunde über ihre Urahnin Kristina Gyllenstierna auf dem Programm, die durch einen Besuch deren Statue im Palasthof zwar nicht lebendig, aber zumindest greifbar wurde.

Auch wenn trotz Coronapandemie zumindest einige offizielle Aufgaben wahrgenommen werden konnten, hätte Kronprinzessin Victoria ihrer Tochter gerne mehr Gelegenheit gegeben, in öffentliche Auftritte zu schnuppern, als das 2020 möglich gewesen war. Doch die meisten Meetings und Besuche mussten digital abgehalten werden, und so wird Estelles ganz persönliche "Königinnenschule" wohl erst wieder im Laufe des nächsten Jahres ihre Pforten öffnen können. Für Estelle vielleicht eine gar nicht so nicht unwillkommene Verschnaufpause.

Verwendete Quelle:Dana Press, Svensk Damtidning

Dana Press, ama Gala


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