Prinz Nikolai von Dänemark : Der Prinz zwischen zwei Welten

Prinz Nikolai von Dänemark erobert die Laufstege der Welt. Will er wirklich Model werden?

Prinz Nikolai von Dänemark

Nicht nur die Däninnen lieben ihn. Auch die internationale Modewelt hat ein Auge auf von Dänemark, 18, geworfen. 

Prinz Nikolai begeistert die Modewelt

Große Ehre: Prinz Nikolai durfte im Juni die Dior-Show auf der Pariser Fashion Week

eröffnen. Seit letztem Jahr ist er bei der Agentur "Scoop Models" unter Vertrag, die auch Bar Refaeli vertritt

Der hübsche Enkel von , 78, gab im Februar sein Laufstegdebüt für das britische Traditionshaus Burberry, nun stellte er – ultracool mit zurückgegelten Haaren – sein Können bei Dior in Paris unter Beweis. "Ich mag es, die beste Version von mir selbst zu sein, und ich genieße es, Sport zu treiben und gut angezogen zu sein", sagte er jetzt dem Lifestyle-Magazin "Dust". Heißt das, den Sohn von , 49, und seiner geschiedenen Frau, Gräfin , 54, zieht es ins Fashion-Business? Das wäre, auch wenn Nikolai als Siebter in der Thronfolge vermutlich niemals König werden wird, spektakulär. 

"Ich will ein Teil von etwas sein, das größer ist als ich selbst"

Nein, der älteste Enkel der Monarchin hat ganz konservative Pläne. Kaserne statt Catwalk heißt erst mal die Devise. Gerade hat Nikolai seine Abschlussprüfungen am Traditions-Internat Herlufsholm mit Top-Note bestanden, nun wird er eine zweijährige Offiziersausbildung in der dänischen Kleinstadt Varde machen. Das Modeln sieht der Prinz derweil nur als Nebenjob. "Wenn ich nach den Sommerferien beim Militär beginne, will ich Teil von etwas sein, das größer ist als ich selbst", sagt er. "Ich will so einflussreich wie möglich werden, und ich möchte ganz sicher etwas bewirken." Große Worte, hehre Pläne, viel zu tun. Fürs Modeln wird da kaum Zeit bleiben. Schade.

Royals

Heimlicher Blick hinter die Palastmauern

Der "Buckingham Palace" ist so etwas wie das Hauptquartier der Familienfirma der Windsors. Er dient seit 1837 den britischen Monarchen als Amtssitz und wird für Empfänge, Audienzen, Investituren und Staatsbankette genutzt. Laut Webseite des britischen Königshauses verfügt der Palast über 775 Räume. Teile des "Buckingham Palace", darunter auch die Gallerie und die sogenannten "State rooms", können mehrere Monate im Jahr besichtigt werden. Immer dann nämlich, wenn die Queen eine ihrer anderen Residenzen bewohnt.
Auch Kanzlerin Angela Merkel wird nicht im privaten Wohnzimmer der Queen zu einer Tasse Tee gebeten. Dafür bietet der "Buckingham Palace" genügend andere, repräsentative Räume.  Ob sich die Bundeskanzlerin ein wenig umgeschaut hat? Denn es gibt viel zu entdecken!
Audienzen, wie hier mit dem Kronprinz von Saudi-Arabien, Prinz Mohammed Bin Salman, gehören zum Alltag.    Nach dem höflichen Händeschütteln und einigen netten Worten, setzt man sich auf die bereitstehenden Stühle. Damit kein Missverständnis aufkommt, wo die Queen sitzt, hat sie auf einem bereits ihre Handtasche drapiert. Die Königin sitzt offenbar gerne am (künstlichen) Kaminfeuer.
Im Februar 2018 empfängt die Königin Ellison Greenslade, den Hochkommissar des Commonwealth auf den Bahamas.  Beim Blick durch den Raum fallen etliche gerahmte Porträts auf, die - auf den ersten Blick - wahllos angeordnet auf kleinen Tischen und Kommoden stehen. Aber die Queen platziert und dekoriert diese Bilder offenbar mit Bedacht - und je nach Jahr und vergangenem Ereignis wechselt die Zusammenstellung.   Links hinter dem Commonwealth-Vertreter, auf dem kleinen Tisch, ist die Familienporträtecke. Zu erkennen ist beispielsweise ein Hochzeitsbild von Zara und Mike Tindall. Rechts von der Queen, unter der kleinen Lampe: Die Bilder der dänischen Royals. Königin Margrethe (links) und der im Februar verstorbene Prinz Henrik (halb verdeckt durchs Kissen). Und weiter rechts - unter dem Rosenstrauß - die norwegischen Royals. Von links: König Harald, in der Mitte das norwegische Königspaar gemeinsam und rechts der verstorbene König Olav.

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Palastgeflüster: Das machen die Royals

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