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Prinz Nikolai "Ich bin traurig, schockiert und verwirrt"

Prinz Nikolai
Prinz Nikolai
© PPE / imago images
Königin Margrethe sorgte am 28. September 2022 für einen Paukenschlag: Vier ihrer Enkelkinder verlieren ihre Prinzen- und Prinzessinnen-Titel. Prinz Nikolai ist der erste Enkel, der nun sein Schweigen nach der offiziellen Verkündung bricht.

Das dänische Königshaus steckt wohl in seiner größten Krise. Am Mittwoch, 28. September 2022, verkündete Königin Margrethe, 82, in einer offiziellen Pressemitteilung, dass die Kinder von ihrem Sohn Prinz Joachim, 53, ihre Prinzen- und Prinzessinnen-Titel ab Anfang 2023 verlieren werden. Fortan tragen sie nur noch den Titel Graf und Gräfin von Monpezat. Eine große Veränderung, die wohl nicht ganz mit der Familie abgesprochen war, wie erste Reaktionen beweisen.

Prinz Nikolai bricht sein Schweigen

So echauffierte sich Joachims erste Ehefrau Gräfin Alexandra von Frederiksborg, 58, bereits wenige Minuten nach der Verkündung des Palastes über die Entscheidung ihrer Ex-Schwiegermutter, Prinz Joachim gab nach einer wohl unruhigen Nacht am 29. September sein erstes Interview – und fand deutliche Worte. "Ich wurde fünf Tage im Voraus darüber informiert", sagt der 53-Jährige gegenüber der dänischen Zeitung "B.T.". "Meinen Kindern zu sagen, dass ihnen am Neujahrstag ihre Identität genommen wird. Ich bin sehr, sehr traurig, wenn ich sehe, wie sie sich aufregen und nicht begreifen, was über ihren Köpfen vor sich geht."

Und auch Joachims ältester Sohn Prinz Nikolai, 23, bricht jetzt sein Schweigen. "Meine ganze Familie und ich sind natürlich sehr traurig. Wir sind, wie meine Eltern auch gesagt haben, schockiert über diese Entscheidung und darüber, wie schnell es tatsächlich gegangen ist", so Nikolai gegenüber der dänischen Zeitung "Extrabladet". "Ich bin traurig, schockiert und verwirrt, warum es so kommen musste."

Palast versucht die Wogen zu glätten – ohne Erfolg

Der Palast hingegen versuchte bereits nach Joachims Wut-Interview am Donnerstag die Wogen zu glätten. "Wie die Königin gestern erklärte, hat diese Entscheidung lange auf sich warten lassen. Wir verstehen, dass im Moment viele Emotionen im Spiel sind, hoffen aber, dass der Wunsch der Königin, das Königshaus zukunftssicher zu machen, respektiert wird", hieß in einem zweiten offiziellen Statement.

Viel bewirkt haben die vermeintlich beschwichtigenden Worte allerdings nicht. 

Verwendete Quellen: ekstrabladet.dk

aen Gala

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