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Prinz Joachim "Meinen Kindern wird die Identität genommen"

Prinz Joachim
Prinz Joachim
© Dana Press
Prinz Joachim ist sauer! Nachdem seine Mutter Königin Margrethe am 28. September 2022 verkündete, seinen Kindern ihre Prinzen- und Prinzessinnen-Titel zu entziehen, spricht er nun Klartext über die scheinbar überraschende Entscheidung.

Als Königin Margrethe, 82, am Mittwoch, 28. September 2022, ein offizielles Statement herausgab, in dem sie ankündigte, ihren Enkelkindern Prinz Nikolai, 23, Prinz Felix, 20, Prinzessin Athena, 10, und Prinz Henrik, 13, ab Januar kommenden Jahres ihre Prinzen- und Prinzessinnen-Titel zu entziehen, dachte man, dass diese Entscheidung vorab innerhalb der Familie besprochen wurde.

Prinz Joachim ist "sehr, sehr traurig"

Dass dem nicht so war, wurde bereits wenige Minuten nach dem Paukenschlag klar. "Wir sind traurig und stehen unter Schock. Das kommt wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Die Kinder fühlen sich ausgeschlossen. Sie können nicht verstehen, warum man ihnen ihre Identität wegnimmt", echauffierte sich Gräfin Alexandra von Frederiksborg, die erste Ehefrau von Prinz Joachim, 53.

Nachdem Joachim nun eine Nacht über die Umstellung seiner Mutter geschlafen hat, erklärt er sich auch zu einem Gespräch mit der Presse bereit. "Ich wurde fünf Tage im Voraus darüber informiert", sagt der 53-Jährige gegenüber der dänischen Zeitung "B.T.". "Meinen Kindern zu sagen, dass ihnen am Neujahrstag ihre Identität genommen wird. Ich bin sehr, sehr traurig, wenn ich sehe, wie sie sich aufregen und nicht begreifen, was über ihren Köpfen vor sich geht", erklärt er in einem Telefongespräch mit der Zeitung.

Entschied Königin Margrethe über den Kopf ihres Sohnes hinweg?

Vorab hat Hofkommunikationschefin Lena Balleby versichert, Prinz Joachim sei bereits seit dem 5. Mai 2022 über die Veränderungen informiert gewesen. Dazu sagt der Royal: "Am 5. Mai wurde mir ein Plan vorgelegt. Von dieser ganzen Idee, dass meinen Kindern die Identität genommen werden soll, wenn jedes von ihnen 25 Jahre alt wird. Athena wird im Januar 11 Jahre alt. Und dann wurde ich fünf Tage vorher informiert, als die Entscheidung vorgezogen wurde."

Eine Erklärung dafür, dass die Entscheidung nun so schnell über die Bühne gebracht werden musste, habe er nicht: "Ich weiß es einfach nicht. Ich hatte ursprünglich um Bedenkzeit und Rückmeldung gebeten."

Royal will die Wahrheit ans Licht bringen

So wie seine Ex-Frau bestätigt auch Prinz Joachim, dass die Entscheidung der Monarchin seine vier Kinder schwer getroffen hat. "Ich kann sagen, dass meine Kinder darüber traurig sind. Meine Kinder wissen nicht, auf welchem Bein sie stehen sollen. Was man glauben kann. Warum sollte ihnen die Identität genommen werden? Warum sollten sie so bestraft werden?", fragt sich der Prinz.

Er betont, dass er jetzt die Wahrheit aussprechen will, da er sich nicht "auf Spekulationen und Schlammschlachten einlassen" wird. Der ursprüngliche, ihm vorgelegte Plan, habe 25 Jahre vorgesehen. "Es tut mir so leid für meine Kinder. Ich verlange nur die Wahrheit. Und das ist es, was ich sage", so die traurigen Worte des enttäuschten Prinzen. 

Auf die Frage von "Ekstra Bladet", wie sich die Entscheidung auf sein Verhältnis zu seiner Mutter ausgewirkt hat, erhielt das Magazin eine kurze, aber aussagekräftige Antwort: "Ich glaube nicht, dass ich das hier näher erläutern muss."

Palast reagiert auf Wut-Interview

Ein Interview, das aufhorchen lässt. Und auch den Palast zu einem erneuten Statement gezwungen hat. "Wie die Königin gestern erklärte, hat diese Entscheidung lange auf sich warten lassen. Wir verstehen, dass im Moment viele Emotionen im Spiel sind, hoffen aber, dass der Wunsch der Königin, das Königshaus zukunftssicher zu machen, respektiert wird", stellt die Kommunikationschefin des Königshauses klar. 

Verwendete Quellen: teda.dk, instagram.com

aen Gala

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