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Prinz Joachim Aussprache mit Königin Margrethe – jedoch ohne Prinz Frederik

V.l.n.r.: Prinzessin Marie, Prinzessin Mary, Prinz Joachim und Prinz Frederik
V.l.n.r.: Prinzessin Marie, Prinzessin Mary, Prinz Joachim und Prinz Frederik
© Dana Press
Aller Anfang ist schwer, doch Prinz Joachim und Königin Margrethe wagen ihn. Sie haben sich getroffen und wollen nach dem Titelskandal "nach vorne blicken", wie der Hof nun bestätigt hat. Prinz Frederik war jedoch nicht Teil der Aussprache.

Nach dem Titelskandal rund um seine Kinder ist Prinz Joachim, 53, vor wenigen Tagen zu seiner Mutter Königin Margrethe, 82, nach Dänemark gereist. Nach Palastangaben hätte es sogar eine Aussprache gegeben wie Lene Balleby, Leiterin der Kommunikationsabteilung des Königshauses, gegenüber der dänischen Zeitung "B.T." mittgeteilt hat.

Eine überraschende Wendung, nachdem sich Joachim und seine Familie zuletzt äußerst bestürzt und schockiert vom Entschluss der Monarchin, den Kindern den Prinzen- und Prinzessinnen-Titel abzuerkennen, gezeigt hatten. Aber: Sein Bruder Prinz Frederik, 54, durfte dem Gespräch nicht beiwohnen, wie der Palast zudem bestätigt. Zuvor betonten Joachim und seine Frau Prinzessin Marie gegenüber "B.T.", dass ihre Beziehung zu Frederik und Prinzessin Mary, 50, "kompliziert" sei.

Königin Margrethes Titelentschluss offenbart Kommunikationsprobleme

Am 28. September 2022 ging ein Beben durch das dänische Königshaus. In einer Pressemitteilung wurde bekannt gegeben, dass "Ihre Majestät beschlossen [hat], dass die Nachkommen Seiner Königlichen Hoheit Prinz Joachim ab dem 1. Januar 2023 nur noch die Titel Graf und Gräfin von Monpezat führen dürfen, während die bisherigen Titel Prinz und Prinzessin von Dänemark erlöschen. Die Nachkommen von Fürst Joachim werden daher fortan als 'Exzellenz' tituliert".

In Interviews mit der dänischen Presse zeigten sich Joachim und Prinzessin Marie, 46, erschüttert, teils unter Tränen. Er beklagte, dass seinen Kindern damit die Identität genommen würde. Ihre jüngste Tochter, Prinzessin Athena, 10, werde deshalb sogar "in der Schule gemobbt". Auch seine Ex-Frau Alexandra von Frederiksborg, 58, und der gemeinsame Sohn, Prinz Nikolai, 23, stimmt der Entschluss traurig bis wütend. Anscheinend sei das konkrete Vorgehen nicht mit allen Beteiligten bis in Letzte abgestimmt worden, was wiederum Kommunikationsprobleme im dänischen Königshaus offenbart.

Prinz Joachim und seine Mutter wollen "nach vorne blicken" – jedoch ohne Prinz Frederik

Auf die "heftigen Reaktionen" reagierte die Königin mit einer öffentlichen Entschuldigung. Danach Funkstille von allen Seiten. Auch Joachim wollte sich angesprochen auf die sanftmütigen Worte seiner Mutter nicht gegenüber "B.T." äußern – bis jetzt. Vor wenigen Tagen ist der Royal von Frankreich nach Dänemark gereist. Laut "B.T." soll sein Rückflug Donnerstagabend, 6. Oktober, stattgefunden haben. Joachim wurde am Flughafen gesichtet, als er in die AirFrance-Maschine nach Paris stieg.

Ob es eine Versöhnung gegeben hat? Darauf lassen zumindest die Worte vom Hof hoffen. Lene Balleby bestätigt, dass es eine Aussprache zwischen beiden Parteien gegeben habe: "Ja, es ist wahr, dass die Königin und Prinz Joachim auf Fredensborg gesprochen haben. Alle sind sich einig, nach vorne zu blicken, und wie die Königin selbst zum Ausdruck gebracht hat, wollen sie und Prinz Joachim in Ruhe einen Weg aus dieser Situation finden." Es ist ein Anfang in schwierigen Zeiten – jedoch ohne Prinz Frederik. Denn wie der Hof gegenüber "B.T." ebenfalls bestätigt, sei der dänische Thronfolger "nicht Teil des [wichtigen] Treffens" gewesen.

Jacob Heinel Jensen, Royal-Korrespondent von "B.T.", überrascht die Entscheidung nicht: "Prinz Joachim hat selbst zugegeben, dass die Beziehung zum Kronprinzenpaar kompliziert sei, daher ist es nicht überraschend, dass er nicht dabei war." Die Aussprache halte der Experte für "entscheidend für ihre [zukünftige] Beziehung."

Verwendete Quellen: Dana Press, bt.dk

jse Gala

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