Prinz Henrik : Er will nicht neben Königin Margrethe beerdigt werden

In einem offiziellen Statement gibt Prinz Henrik, Ehemann der dänischen Königin Margrethe, eine überraschende Neuigkeit bekannt

Königin Margrethe und Prinz Henrik, das Regentenpaar aus Dänemark 

Diese Verlautbarung aus dem dänischen Königshaus dürfte das Volk verwundern: Prinz Henrik, 83, äußert sich noch zu Lebzeiten zu seiner letzten Ruhestätte. Auch Königin Margrethe, 77, dürfte von den Worten ihres Mannes überrascht gewesen sein. 

Prinz Henrick verkündet Pläne für sein Grab

Das Königshaus teilt heute (03. August) offiziell mit, dass Prinz Henrik nach eigenem Wunsch nicht wie geplant im Dom von Roskilde begraben wird. Die Entscheidung des Prinzen hat weitreichende Folgen: Es bedeutet, dass er nicht neben seiner Ehefrau, Königin Margrethe, begraben wird. Sie wird nach ihrem Tod im Dom zu Roskilde, in der Kapelle der Heiligen Birgitte, ihre letzte Ruhestätte finden. Dort soll der Sarkophag aus Glas und französischem Sandstein stehen, den der Künstler Björn Nörgaard zusammen mit Königin Margrethe und Prinz Henrik entworfen hat. 

Die Anfertigung des Sarkophags, die Renovierung der Kapelle, alle begleitenden Arbeiten und notwendigen Versicherungen würden am Ende eine Rechnung in Höhe von umgerechnet 3,9 Mio. Euro bedeuten, berechnete die Boulevardzeitung "Ekstra Bladet" zu Beginn der Arbeiten im Jahr 2013. In dem Millionen-Grabmal wird die dänische Königin nun eines Tages alleine liegen.

So reagiert Königin Margrethe auf Prinz Henriks Ankündigung

Die Königin kennt die Entscheidung ihres Mannes laut der Mitteilung des Hofes schon seit einiger Zeit und sei damit einverstanden. Die Entscheidung ändere nichts an ihren eigenen Beisetzungsplänen. Heißt: Die Eheleute werden nach jetzigem Stand definitiv nicht zusammen begraben werden. Zuletzt hatten dänische Medien berichtet, der in Frankreich geborene Prinz wolle in seinem Heimatland beigesetzt werden. Diese Meldungen stellen sich jetzt als falsch heraus; der Prinz will nach der Erklärung des Hofes in Dänemark begraben werden. Der genaue Platz stehe aber noch nicht fest.

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