Prinz Henrik († 83): So verbrachte er seine letzten Wochen

Vor seinem Tod verbrachte Prinz Henrik einige Wochen in Ägypten, wo sich ein guter Freund um ihn kümmert. Er spricht nun darüber, wie er den Prinzgemahl in dieser Zeit erlebt hat 

Prinz Henrik († 83)

Es war nicht , mit der († 83) einen Großteil der letzten Wochen seines Lebens verbrachte. Der Prinzgemahl floh in den vergangenen Monaten immer wieder vor den eisigen Temperaturen in Dänemark in das sonnige Ägypen. Dort verbrachte Prinz Henrik viel Zeit bei seinem guten Freund, dem Hoteldirektor Enan Galaly. Er war es auch, der Henrik Ende Januar nach Dänemark zurückbegleitete, wo der Ehemann von Königin Margrethe Ende Januar ins Kopenhagener Rigshospital eingeliefert wurde. Am 13. Februar verstarb der 83-Jährige auf Schloss Fredensborg. 

Prinz Henrik († 83) zog es ins Warme

In den Monaten vor seinem Tod war Henrik immer wieder in sein Sehnsuchtsland Ägypten gereist. Den November und Dezember verbrachte er größtenteils in dem Land am Nil. Kurz vor Weihnachten kam er zurück nach Dänemark. Silvester feierte er noch gemeinsam mit Margrethe auf der privaten Kostümparty einer Freundin. 

Doch nach Neujahr zog es ihn schon wieder in die Wärme, wo er im Hotel Helnan Marina in Sharm El Sheikh wohnte, das seinem langjährigen Freund Enan Galaly gehört. Er hatte den Prinzen selbst im Herbst nach Ägypten eingeladen, erzählte er dem dänischen TV-Sender "TV2". Henrik hatte die Einladung an, nachdem er mit seiner Familie darüber gesprochen hatte, erzählte Galaly. 

"Er unternahm vieles, kaufte Geschenke"

Die beiden Männer hatten kurz vor Henriks Tod viel Zeit in Sharm El Sheikh miteinander verbracht. "Obwohl er krank war, unternahm er vieles, wozu er Lust hatte. Er war ein Mann, der die letzte Zeit, die er hatte, genoss. Er ging am Strand spazieren, er fuhr mit dem Beach Buggy, er ritt auf einem Kamel. Und er kaufte auf dem Basar Geschenke für die Kinder und die Prinzessinnen", erinnert sich der Hoteldirektor Enan Galaly.

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20. Februar 2018   Prinzessin Mary tröstet Tochter Josephine. Auch die Geschwister der weinenden Prinzessin, Isabella und Vincent sind den Tränen nahe.

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 Ob Margrethe ihren kranken Mann dort besuchte, verrät er nicht, erzählt jedoch, dass er Henrik oft mit viel Liebe von seiner Frau sprechen hört. "Er war immer stolz auf sie. Er nannte sie "meine Frau", mit einem französischen Akzent. Davon, dass er kein König war, sprach er mit Humor."

In Ägypten im Krankenhaus

Gegen Ende Januar habe sich sein Gesundheitszustand rapide verschlechtert. "Er wurde schwach ...", so sein Freund. Nach Rücksprache mit dem Hof, den Ärzten und Henriks Kammerdiener kam er zuerst in Sharm El Sheikh ins Krankenhaus, dann wurde er nach Dänemark gebracht, wo er zwei Wochen später verstarb. So schmerzhaft der Gedanke für seine Familie nun sein mag, zuletzt wenig Zeit mit ihm verbracht zu haben: Für Prinz Henrik schienen seine letzten Monate voller Freude gewesen zu sein. 

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© Gala
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