Prinz Haakon + Prinzessin Mette-Marit von Norwegen Seit zehn Jahren glücklich


Kronprinz Haakon von Norwegen und Prinzessin Mette-Marit feiern einen runden Hochzeitstag: Seit einem Jahrzehnt sind sie ein Ehepaar - trotz aller Widerstände. Wir blicken zurück auf zehn Jahre einer großen Liebe

Wenn Fotos von Prinz Haakon und Prinzessin Mette-Marit von Norwegen auftauchen, dann wirken die beiden stets so verliebt, wie am ersten Tag. Dabei ist es am Donnerstag bereits zehn Jahre her, dass der Kronprinz seine Mette-Marit vor den Traualtar führen durfte. Damals, am 25. August 2001, hatte die Liebe nach langem Kampf gesiegt.

Denn Mette-Marit war zunächst bekanntlich nicht das, was sich die Norweger unter ihrer zukünftigen Königin vorgestellt hatten: Mit einem unehelichen Kind an ihrer Seite und einer wilden Partyvergangenheit musste sich die heutige Kronprinzessin gegen viel Widerstand durchsetzen. Reumütig machte sie kurz vor der Hochzeit reinen Tisch, erzählte öffentlich von Drogenkonsum und anderen Eskapaden in ihrer Jugend. Prinz Haakon stand dabei immer fest hinter ihr und bestand darauf, die Frau, die er liebt zu heiraten.

Als sie schließlich als Mann und Frau aus der Kirche in Oslo traten, war das norwegische Volk längst besänftigt und jubelte ihrem strahlenden Kronprinzenpaar zu."Ich war noch nie so schwach und so stark zugleich. Mette-Marit, ich liebe dich," sagte Haakon damals zu seiner Braut.

Doch die Bürgerliche brauchte zunächste eine Eingewöhnunsphase. Mit Haakon und ihrem Sohn Marius, mittlerweile 14 Jahre alt, zog sie sich von 2002 bis 2003 nach London zurück, studierte dort sogar. Nach ihrer Rückkehr nach Norwegen kam 2004 die gemeinsame Tochter Ingrid Alexandra zur Welt, 2005 folgte Sverre Magnus.

In einer TV-Dokumentation zu ihrem zehnten Hochzeitstag spricht Mette-Marit erstmals über diese Zeit. "Ich war nicht die typische Anwärterin auf eine Prinzessinnenrolle. Es war eine sehr große Veränderung, also habe ich die ersten Jahre dazu genutzt, mich einzugewöhnen. Aber schließlich fand ich heraus, mit was ich meine Zeit verbringen wollte, welche Themen mich berührten", erzählt die Prinzessin laut der Nachrichtenwebsite "Examiner.com".

Mittlerweile engagiert sie sich für zahlreiche Wohltätigkeitsorganisationen, vor allem dem Kampf gegen HIIV und Aids in Afrika widmet sie viel Zeit. Bei öffentlichen Auftritten spricht sie sicher und gewandt und tritt auch ohne ihren Mann selbstbewusst auf. Und als sie kürzlich bei der Trauerfeier für die Opfer des Anschlags auf der Fjordinsel Utøya ihren Tränen freien Lauf ließ, bewunderten sie die Norweger für ihre emotionale Art.

Kein Zweifel: Mette-Marit ist angekommen im Leben als Prinzessin und Prinz Haakon hat bewiesen, dass er mit seiner Wahl Recht behalten hat.

sst

gala.de

Mehr zum Thema