Prinz Frederik: Ein Prinz wie ein Popstar

Wenn sich Dänemarks Kronprinz Frederik unters Volk mischt, kann das auch schon mal Popstar-ähnliche Züge annehmen. Beim Schulbesuch herrschte Kreischalarm

Prinz Frederik

Als Prinz Frederik in der vergangenen Woche im Österbro-Stadion von Kopenhagen die Schul-Olympiade eröffnete, muss er sich dabei gefühlt haben wie ein Teenie-Star. Denn die Mädchen und Jungen kreischten und jubelten, wann auch immer sie den attraktiven Royal zu Gesicht bekamen. Er verteilte zahllose High-Fives, Handykameras knipsten wie wild und der Mann, der in der Zukunft einmal König sein wird, nahm immer wieder ein Bad in der Menge.

Er feuerte die Schüler an

Bevor er den Startschuss für den 100-Meter-Lauf gab, hielt Prinz Frederik dann noch eine kurze Rede für die Schüler: "Willkommen, Jungs und Mädchen. Heute ist euer Tag", sagte er. "Heute sollt ihr euer Bestes geben. Habt einen richtig schönen Tag, auch miteinander."

Prinz Alexander + Prinz Gabriel

Zuckersüss: Sie stehlen Papa Carl Philip die Show

Prinz Alexander und Prinz Gabriel
Prinz Alexander und Prinz Gabriel besuchten am Samstag ihren Rennfahrer-Papa Carl-Philip von Schweden im VIP Bereich nach dem Training zum Porsche Carrera Cup.
©Gala

Bei den Schülern wurde Prinz Frederik wie ein Popstar bejubelt - er sieht aber auch lässig aus.

Der Kronprinz freute sich, dass so viele Schüler zu der Veranstaltung gekommen waren und sich auf den Wettkampf freuten; insgesamt 8000 Kinder kämpfen über die Woche um Medaillen in verschiedenen Disziplinen. "Es ist wichtig, dass man früh physisch aktiv ist. Ob man nun Sport treibt oder zur Schule radelt, es ist wichtig, dass man nicht still sitzt. Es steckt an, sich zu bewegen, und erzeugt automatisch Freuden", so Frederik, der selbst in vielfachen Sportarten bewandert ist, darunter Segeln, Laufen, Schwimmen und Skifahren.

Ausbildung als Kampfschwimmer

Während seiner Militärausbildung gehörte Frederik sogar zu den Fittesten überhaupt: Er war nämlich Kampfschwimmer bei der dänischen Marine. Als er kürzlich eine Ausstellung über die Kampfschwimmer eröffnete, kamen die Erinnerungen an diese Zeit wieder hoch.

Frederik nannte man damals "Pingo".Seine Einheit hatte ihm diesen Spitznamen gegeben und das Volk schmunzelt bis heute darüber. Er konnte unter Wasser zwei Minuten die Luft anhalten und kämpfte sich ohne Jammern durch das harte Training - eine Zeit, die ihn bis heute prägt, verriet der Kronprinz einmal. So war es kein Wunder, dass Frederik mit einem breiten Lächeln die Ausstellung der Kampfschwimmer eröffnete, schließlich gab es dort auch ein Wiedersehen mit alten Kameraden. "Ich hoffe, dass viele Besucher kommen", sagte Frederik, nachdem er das Tarnnetz durchschnitten hatte, das vor dem Eingang zur Ausstellung hing.

2003 sieht man Prinz Frederik hier gut trainiert aus dem Wasser steigen

"Wenn man Seine Königliche Hoheit mit einem Funkeln in den Augen hier umhergehen sieht - das hat er sich von damals bewahrt", sagte ein ehemaliger Kamerad Frederiks, Peter Andersen, im Rahmen der Veranstaltung zur Boulevardzeitung 'BT'.

Themen

Erfahren Sie mehr:

Palastgeflüster: Das machen die Royals