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Prinz Carl Philip + Prinzessin Sofia Was die Neuordnung im Königshaus für sie bedeutet

Prinz Carl Philip und Prinzessin Sofia
© Dana Press
Die Kinder von Prinz Carl Philip und Prinzessin Sofia sind nicht länger Teil des Königshauses. Was Carl Philip über die Entscheidung seines Vaters denkt und welche Konsequenzen sich für Prinzessin Sofia aus der Neuordnung ergeben.

Hinter Prinzessin Sofia, 34, und ihrem Mann Prinz Carl Philip, 40, liegen bewegte Wochen. Anfang Oktober hatte König Carl Gustaf 73, eine einschneidende Änderung öffentlich gemacht: Die Kinder von Sofia und Carl Philip sowie von Prinzessin Madeleine, 37, und ihrem Mann Christopher O'Neill, 45, gehören nicht länger zum Königshaus. Künftig wird der Fokus somit mehr auf Carl Gustaf, Königin Silvia, 75, Thronfolgerin Prinzessin Victoria, 42, und deren Mann Prinz Daniel, 46, gerichtet sein. 

Prinz Carl Philip: Neuordnung hat für Diskussionsstoff gesorgt

In einem Instagram-Post am Tag der Verkündung der Entscheidung von Carl Gustaf hatten sich Carl Philip und Sofia positiv über die Änderung geäußert. Dennoch hat der Schritt, Prinz Gabriel, 2, und Prinz Alexander, 3, den Titel "Königlich Hoheit" abzuerkennen, für Gesprächsstoff gesorgt. "Wir haben in der Familie lange darüber diskutiert", verrät Prinz Carl Philip bei einem gemeinsamen Auftritt mit Sofia im Frühstücksfernsehen des schwedischen Senders "SVT". "Alle Familienmitglieder sind auf die eine oder andere Weise davon betroffen", erklärt der 40-Jährige.

Prinzessin Sofia: Sie will nicht die Fehler von Prinzessin Madeleine wiederholen

Sofia und Carl Philip nehmen ihre royalen Aufgaben trotz der Änderung sehr ernst. Besonders für Sofia ist die Neuordnung kein Grund, sich auszuruhen. Die junge Frau weiß, dass die Schweden ein kritisches Auge auf die Geschwister der Thronfolgerin und deren Ehepartner haben. Wer engagiert sich wofür, wer arbeitet mehr? Jetzt scheint die Zeit gekommen, Profil zu zeigen.

Prinzessin Sofia konnte in den vergangenen Jahren genau beobachten, wie schnell ein Mitglied des Königshauses die Gunst des Volkes verlieren kann. Seit Prinzessin Madeleine mit ihrem Mann Chris und den gemeinsamen Kindern zunächst die britische Metropole London und nun Florida dem heimatlichen Stockholm als Lebensmittelpunkt vorzieht, sieht sie sich vermehrt mit kritischen Stimmen aus dem Königreich Schweden konfrontiert. Zwar engagiert sie sich  für die von ihrer Mutter Königin Silvia gegründeten Hilfsorganisation "World Childhood Foundation", Aufgaben im Namen der Krone nimmt sie jedoch nur noch selten wahr. Das ärgert ihre Landsleute.

Sofias Terminkalender ist voll

Sofia möchte es sich offenbar nicht mit den Schweden verscherzen. Sie zeigt aktuell mehr Präsenz denn je, scheint es. Erst Mitte Oktober stellt sie mit ihrem Mann ein neues Projekt ihrer gemeinsamen Stiftung vor: "Nejtillnäthat", zu Deutsch: "Nein zu Netz-Hass". Ein Projekt gegen das Online-Mobbing. Nur wenige Tage später tritt die studierte Projektentwicklerin bei einer Konferenz mit dem Titel "Philanthropie, Unternehmertum und Forschung - das globale Ziel der UN wird erreicht!" in Stockholm auf.

Und auch in der vergangenen Woche, in der das Paar eigentlich mit seinen Kindern Alexander, drei, und Gabriel, zwei, unbeschwerte Herbstferien hätte verbringen können, weist der gemeinsame Kalender zahlreiche Verpflichtungen auf. "Das Prinzenpaar hat in dieser Woche mehrere Termine", bestätigt Hof-Informationschefin Margareta Thorgren gegenüber der Illustrierten "Svensk Damtidning".

Auch ohne Titel: Die Kinder werden im Licht der Öffentlichkeit stehen

Prinzessin Sofia will neben Prinzessin Madeleine bestehen und ihr Profil schärfen.
Prinzessin Sofia will neben Prinzessin Madeleine bestehen und ihr Profil schärfen.
© Getty Images

In erster Linie bedeutet die Entscheidung des Königs eine Weichenstellung für die Zukunft der Kinder von Prinz Carl Philip und Prinzessin Madeleine, die zwar nicht mehr offiziell zum Königshaus gehören, aber dennoch Teil der Königsfamilie sind. Sofia betont im Interview, dass sie als Eltern ihre Söhne auf ein Leben in der Öffentlichkeit vorbereiten werden, auch wenn sie nicht mehr den Titel einer Königlichen Hoheit tragen. Dem Paar ist bewusst: ihre Kinder werden auch weiterhin im Licht der Öffentlichkeit stehen. 

Eine Erziehungsmaxime soll dabei ganz oben stehen, erklärt Sofia. Ihre Kinder sollen selbstsicher werden. Die 34-Jährige möchte ihren Söhnen Prinz Alexander und Prinz Gabriel die Freiheit geben, ihre eigenen Fehler zu machen, macht sie deutlich. Das sei das Wichtigste, was man als Eltern tun könne. "Meine Eltern haben mich losgelassen, mich das Leben auf meine Weise erkunden lassen", erzählte sie. Ihren Weg hat Sofia selbst inzwischen gemacht und mit ihrer natürlichen Art und ihrem Engagement auch die kritischen Schweden mit an ihre Hand genommen.

Verwendete Quellen: dana, Svensk Damtidning, Eigenrecherche

ama Gala

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