Mette-Marit: Mehr Geld für Nannys

Prinzessin Mette-Marit fordert 175.000 Euro mehr für Personalkosten - und gerät damit in die Kritik. Das Geld soll in die Betreuung ihrer Kinder fließen

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Das sonst so bodenständige Kronprinzenpaar hebt derzeit ein wenig ab. Das findet zumindest die norwegische Presse, denn: Mette-Marit und Haakon wollen jährlich umgerechnet 175.000 Euro mehr für Personalkosten.

Wie das norwegische Blatt "VG" berichtet, kommen die royalen Eheleute mit ihren umgerechnet über 2 Millionen Euro Apanage nicht zurecht, und haben dem Parlament deshalb einen Antrag auf eine "Gehaltserhöhung" gestellt. Die 175.000 Euro mehr sollen in die Betreuung ihrer Kinder investiert werden.

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©Gala

Wie die Hofsprecherin verlauten ließ, soll mit den zusätzlichen Finanzen vor allem Mette-Marits Mutter entlastet werden, die sich sonst um die drei Kinder Marius (15), Ingrid Alexandra (8) und Sverre Magnus (6), kümmerte.

Der mittlerweile 74-jährigen Oma der Königskinder, Marit Tjessem, kann diese Aufgabe nicht mehr zugemutet werden: "Heute springt die Mutter der Kronprinzessin sehr oft ein, aber damit kann die Familie auf Dauer nicht leben", so die Sprecherin.

Die Kinder von Mette-Marit und Hakon werden schließlich auch älter, die Mutter der Prinzessin sei zeitweise überfordert, hieß es weiter. "Der Aktionsradius wird immer größer", und außerdem betonte die Hofsprecherin, Marianne Hagen: "Das Arbeitsrecht verlangt, dass - falls das Kronprinzenpaar verreist ist - drei Pädagogen für drei Kinder anwesend sind."

So wird das Jammern auf sehr hohem Niveau fast legitimiert. Das norwegische Volk weiß dennoch nicht so recht, was es von der Sache halten soll.

dla

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