Marius Borg Høiby: Verdankt er seinen Joberfolg den royalen Verbindungen?

Marius Borg Høiby hatte im Frühjahr einen echten Traumjob in Londons Medienszene ergattert - und ist nun offenbar sogar aufgestiegen. Eine britische Medienexpertin zieht Parallelen zu ähnlichen Fällen unter den Königlichen – und mutmaßt, warum Prinzessin Mette-Marits Sohn den Job bekam

Marius Borg Höiby hat einen neuen Job in London ergattert: Der Sohn von Prinzessin Mette Marit schreibt seit März als "Style Director" für das "Tempus Magazin" in London. In seinem ersten Beitrag schrieb Marius über den Tesla Roadster und Tesla-Gründer Elon Musk - und bezeichnete sich noch als "Style Editor", also normaler Textredakteur. Das Talent des Norwegers scheint sich nun bewährt zu haben, fünf Monate nach seinem Start darf er sich schon "Director" nennen. 

Mittlerweile sind von ihm vier weitere Beiträge in dem Trendmagazin erschienen. Es geht um Luxusmarken von Kleidung und Autos. Mit letzteren hat Marius sogar schon berufliche Erfahrungen gesammelt: Er arbeitete von August 2015 bis März 2016 als Sales-Trainee beim Luxus-Autohändler Insignia in Oslo, wie sein Profil auf dem Karriereportal "LinkedIn" verrät. Damals ging Marius noch zur Schule.

Diese Erfahrungen sammelte er

Weitere Berufserfahrungen finden sich dort nicht. Es ist lediglich die Ausbildung in Business Administration am "Santa Monica College" erwähnt, ein Studium, das er abbrach. Nachdem er sich schon in den USA als Designer von Lederjacken versucht hatte, jobbte er als Trainee beim italienischen Designer Philipp Plein in Mailand. 

Warum bekam Marius Borg Høiby den Job?

Nicht nur deshalb sorgte sein neuer Job für Diskussionen in seiner Heimat. Die norwegische Illustrierte "Se og Hör" sprach mit der britischen Autorin und Journalistin Liz Hidgkinson, die selbst regelmäßig für britische Zeitungen schrieb. Sie sei nicht überrascht gewesen, dass Marius Borg Höiby beim Luxus-Lifestylemagazin "Tempus" untergekommen ist, so die Autorin. Er ist nicht einmal ein Einzelfall: "Sehen Sie zum Beispiel Tom Parker Bowles [Sohn von Herzogin Camilla aus erster Ehe, Anm. der Red.]. Er hatte keinerlei journalistische Erfahrung und hat einen Job beim respektierten 'Tatler Magazine‘ und in der 'Mail on Sunday erhalten‘. 

Auch Pippa Middleton profitierte

Auch Herzogin Kates Schwester Pippa hat für Publikationen wie 'The Spektator‘, 'Vanity Fair‘ oder 'Sunday Telegraph‘ geschrieben", so Liz Hodgkinson zur norwegischen Zeitschrift. Trotz der mangelnden Erfahrung hätten die beiden diese Jobs bekommen.

Wer mit Königlichen verwandt sei, dem würden Türen geöffnet und das gelte sicher auch für Marius Borg Höiby als Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit, meint die Journalistin. Da würde es auch nichts ausmachen, wenn die "Königlichen" nicht gut schreiben könnten: "Marius ist nicht sehr bekannt in England, aber seine Verbindung zur norwegischen Königsfamilie hat ihm sicher den prestigevollen Job verschafft." In der Redaktion helfen dann erfahrene Journalisten den Text umzuschreiben, so dass es beim Druck dennoch gut aussieht.

Marius Borg Høiby

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Marius Borg Høiby

Autor mit Prinzentitel - oder nicht?

Obwohl der norwegische Hof immer wieder dafür eintritt, dass Marius Borg Høiby als Privatperson gesehen und behandelt werden soll, nannte das Magazin ihn in einem Artikel über die Brit Awards - der online und offline verfügbar war - "Prinz Marius Borg Höiby".Der norwegische Hof wollte gegenüber der "Se og Hör" dazu keinen Kommentar abgeben. Das "Tempus Magazine“ bestätigte nur, dass Marius für sie arbeitet.Nach den Schlagzeilen um den Prinzentitel wurde Marius' Name, inklusive Titel, in der Zwischenzeit aus dem Onlineartikel entfernt. Die Illustrierte mutmaßt, dass der Hof dahintersteckt.

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