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Marius Borg Høiby Er versteigert seine Luxussachen

Prinzessin Mette-Marit, Marius Borg Høiby
© Dana Press
Marius Borg Høiby braucht offenbar Taschengeld. Dafür verkauft der Sohn von Prinzessin Mette-Marit einige Luxus-Accessoires im Internet. Das erregt nun Aufsehen in Norwegen - aus gutem Grund

Sind Prinzessin Mette-Marit und Prinz Haakon etwa zu knauserig mit dem Taschengeld? Marius Borg Høiby braucht nämlich offenbar Geld. Auf der Online-Plattform "finn.no" hat 19-Jährige einige Luxus-Accessoires zum Verkauf eingestellt, wie zum Beispiel einen Louis Vuitton-Rollkoffer für 19.500 Kronen (ca. 2.170 Euro), eine Nixon-Uhr für 1.000 Kronen (ca. 111 Euro), und ein Zodiac-Boot für 11.000 Kronen (ca. 1.200 Euro).

Braucht Marius Geld für sein USA-Studium?

Die Finanzspritze könnte der Sohn der norwegischen Kronprinzessin gut gebrauchen: Er plant nämlich mit seiner Freundin Linn Helena Nilsen zusammen in die Vereinigten Staaten zu ziehen. Wie sein Stiefvater Kronprinz Haakon soll er dort studieren wollen.

Private Telefonnummer veröffentlicht

Soweit so unproblematisch, doch zur Kontaktaufnahme hat der Norweger die Adresse des Königlichen Schlosses angegeben, inklusive Telefonnummer - und seinen vollen Namen. Das erregt in Norwegen nun Aufsehen. Denn diese privaten Informationen zu veröffentlichen könnte schließlich ein Sicherheitsrisiko für die Königsfamilie sein.

Marius selbst wohnt eigentlich auf Gut Skaugum. Laut der Hofinformationschefin Marianne Hagen sind aber sowohl das Königspaar als auch das Kronprinzenpaar mit der Schlossadresse registriert.

Schlossadresse soll nicht mehr auftauchen

Auf das Angebot des royalen Teenagers angesprochen, sagte die Sprecherin des Hofes zu "Se og Hör", dass es ganz normal sei, dass Marius Dinge verkaufen wolle, die er nicht mehr brauche - allerdings werde die Schlossadresse künftig nicht mehr in den Annoncen auftauchen. Doch bislang hat Marius diese Information online nicht geändert.

Immer wieder Ärger

Es ist nicht das erste Mal, dass sich ein norwegischer Royal deswegen Ärger einhandelt. Als Prinzessin Märtha Louise ihre Engelsschule gründete, hatte sie auch zuerst das Schloss als Adresse. Das änderte sie aber, als es wegen der Verknüpfung Kritik gab.

Schon einmal gab es Ärger wegen des Gebrauchs der Schlossadresse in einem anderen als dem repräsentativen Zusammenhang: Als Prinzessin Märtha Louise, die Schwester von Kronprinz Haakon, ihre Engelsschule gründete, gab auch sie zuerst das Schloss als Adresse an. Das änderte sie aber, als es wegen der Verknüpfung Kritik gab.

Marius Borg Höiby
jkr


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