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Königin Silvia "Gala" trifft Königin Silvia

Königin Silvia
© Gala
Am Wochenende besuchte Silvia von Schweden die Insel Mainau. Wir begleiteten die Monarchin - und plauderten mit ihr ganz privat über ihre Tochter Madeleine

Zwei Dinge stehen auf dem Silbertablett, das freundliche Helfer unter Königin Silvias Stuhl gestellt haben: ein Glas Wasser und eine Flasche Anti-Insekten-Spray. Denn die Insel Mainau wird in diesem Sommer von einer schlimmen Mückenplage heimgesucht. Und als würden die Biester eine Vorliebe für blaues Blut besitzen, stürzen sie sich an diesem Tag besonders hartnäckig auf die Besucher der Bodenseeinsel.

Insekten hin oder her - Königin Silvia, 70, ist ein Muster an Contenance, wie "Gala" vor Ort beobachten kann. Obwohl sie nur dünne Strümpfe unter dem pinkfarbenen Kostüm trägt, schlägt sie weder um sich, noch verrutscht ihr das Lächeln. Als es kühler wird, lässt sich Silvia von ihrer Hofdame lediglich einen Pashmina-Schal reichen, den sie über die Knie breitet.

Der Besuch auf der Blumeninsel, wo die Schwedenkönigin am Wochenende den 15. Geburtstag ihrer Kinderhilfsstiftung "World Childhood Foundation" feierte, ist für Silvia ein Heimspiel. Die gebürtige Heidelbergerin kommt regelmäßig hierher, um die Verwandtschaft ihres Ehemanns zu besuchen - Graf Björn von Bernadotte, 39, ist ein Großcousin von König Carl Gustaf. Schade nur, dass Silvias jüngste Tochter Prinzessin Madeleine, die seit vier Jahren das New Yorker Büro der Stiftung unterstützt, nicht dabei ist. "Ich bin sehr stolz auf Madeleine und ihre Arbeit für Childhood", sagt die Königin zu "Gala". "Sie engagiert sich sehr. Zum Beispiel hatte sie die Idee zu unserer Thank-You-Kampagne, mit der wir im Internet viele Spenden sammeln."

Während die Königin mit ihrer weichen, melodischen Stimme spricht, wirkt sie wie ein Fels in der Brandung. Umringt von zahlreichen Schweden-Fans, die aufgeregt Fähnchen schwenken und versuchen, so nah wie möglich an sie heranzukommen, schüttelt sie vollkommen ruhig Hände, nimmt Blumen entgegen, schenkt allen ihr warmherziges Lächeln. Und für einen Moment scheinen sogar die Mücken respektvoll von ihr abzulassen.

Martina Ochs, Mitarbeit: Stefanie Richter Gala


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