VG-Wort Pixel

König Harald Er ist auf dem Weg der Besserung

König Harald
© Dana Press
Völlig überraschend ist Norwegens König Harald am gestrigen Freitagmorgen (25. September) ins Krankenhaus eingeliefert worden. Jetzt gibt das Königshaus ein Update zum Gesundheitszustand des Regenten.

Große Sorge um den norwegischen König Harald, 83! Seit Freitagmorgen (25. September) wird der Monarch in einem Osloer Krankenhaus untersucht. Die knappe Mitteilung des norwegischen Königshauses kurz nach seiner Einlieferung:

Seine Majestät König Harald wurde heute Morgen ins Rikshospital aufgenommen. Der König ist krankgemeldet. Der Kronprinzregent wird heute die Leitung des Staatsrates übernehmen.

Besorgniserregend klingen diese News, denn gesundheitlich hat König Harald schon länger zu kämpfen. In einem zweiten Statement vom späten Freitagvormittag gibt das Königshaus weitere Details zu den Gründen der Krankenhauseinlieferung Haralds. 

Königshaus gibt weitere Details bekannt

Demnach sei der 83-Jährige wegen Atemnot ins Rikshospital in Oslo gekommen. Eine Infektion mit COVID-19 könne aber bereits ausgeschlossen werden. Aktuell würden weitere Untersuchungen laufen.

Seine Majestät der König wird untersucht. Der König wurde heute Morgen in das Rikshospital eingeliefert. Die Ursache war ein schwerer Atem. Die Untersuchung des Königs läuft. COVID-19 konnte bereits ausgeschlossen werden.

Hof gibt vorsichtige Entwarnung

Inzwischen sorgt am frühen Samstagmorgen ein weiteres Update des Hofes für Aufatmen bei den Norwegern. Ihr König muss zwar noch übers Wochenende im Rikshospital bleiben, darf dann aber wieder nach Hause. Er wird dann noch die Woche über bis einschließlich Sonntag, 4. Oktober 2020 krankgeschrieben sein. Der Hof sagt auch:

"Der Zustand des Königs hat sich im Tagesverlauf verbessert."

König Harald wirkte schwach

Am Donnerstag (24. September) hatte der 83-Jährige an offiziellen Terminen teilgenommen. Zunächst hatte König Harald  zwei Audienztermine, danach war er bei der Verabschiedung der Königlichen Yacht Norge in die Winterpause mit dabei. Ob er sich hierbei übernommen hat? Beobachter berichten, der König habe schwach gewirkt und musste mehrfach gestützt werden.

 

König Harald musste bereits am Donnerstag (24. September) mehrfach gestützt werden
König Harald musste bereits am Donnerstag (24. September) mehrfach gestützt werden
© Dana Press

Prinz Haakon übernimmt Termine

Auch am heutigen Freitag hätte König Harald einige Termine zu absolvieren gehabt. Diese übernahm sein Sohn Prinz Haakon, 47, der jetzt als Kronprinzregent fungiert. Zunächst besuchte er die Audienz mit Norwegens Staatsministerin (Premierministerin) Erna Solberg, dann leitete er die Sitzung des wöchentlichen Staatsrates im Königlichen Schloss in Oslo. 

Die Krankmeldung des Königs bedeutet nun, dass Prinz Haakon auch in den kommenden Tagen weiter als Regent Norwegens im Einsatz ist und daher am 2. Oktober zum ersten Mal in seinem Leben das Parlament, das 165. Storting, formal eröffnet.

Es wird dann seine Aufgabe sein, die Thronrede zu halten, also die Regierungserklärung zu verlesen. An seiner Seite wird seine Mutter Königin Sonja, 83, vor den Abgeordneten Platz nehmen, während sein Vater sicher gespannt am Fernsehschirm zuschauen wird.

Prinzessin Mette-Marit, 47, wird nicht dabei sein. Sie war allerdings, ganz der bisherigen Tradition in Norwegen gemäß, auch vorher nicht dafür vorgesehen. Kronprinz Haakon hat bereits Erfahrung darin, für seinen Vater einzuspringen. Als dieser im Dezember 2003 aufgrund seiner Blasenkrebserkrankung operiert werden muss, hält Haakon für ihn die traditionelle Neujahrsansprache. 

Verwendete Quelle: Dana Press

abl / ama Gala

Mehr zum Thema