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König Carl Gustaf Sein geheimer Plan für Prinz Alexander

König Carl Gustaf, Prinz Alexander
König Carl Gustaf, Prinz Alexander
© Kungahuset
Würde das alte Thronfolgerecht noch gelten, wäre Prinz Carl Philip heute Kronprinz und Alexander die Nummer zwei der schwedischen Thronfolge. In einer besonderen Erbfrage ist genau diese Tatsache relevant

Es geht um Schloss Stenhammar, das Wochenendparadies von König Carl Gustaf und Königin Silvia: Dorthin fahren sie gerne, um die Ruhe und die Natur zu genießen. Das Gut, das in der Gemeinde Flen in Södermanland liegt, hat Carl Gustaf nur gepachtet, es gehört ihm nicht.

Der Nachfolger von Carl Gustaf muss ein Prinz sein

Der frühere Eigentümer, Robert von Kraemer, hinterließ Stenhammar dem Staat, und bestimmte, dass das Gut künftig von einem Mitglied des Königshauses mit eventuellem Anrecht auf den Thron gepachtet werden sollte. Der erste Pächter war Prinz Wilhelm, 1966 folgte Carl Gustaf.

Wer aber könnte er nächste Pächter sein? Nach dem Testament von Robert von Kraemer muss es ein Prinz sein, also käme nur Prinz Carl Philip in Frage, nicht seine Schwestern.

Herzog von Södermanland hat das Vorrecht

Allerdings sieht es so aus, als ob der König nun Prinz Alexander, seinem Enkel, dieses Vorrecht gewähren wollte. Denn: Wenn es einen Herzog von Södermanland gibt, hat dieser das Vorrecht gegenüber dem Prinzen. Der kleine Prinz Alexander hat bekanntlich von seinem Großvater den Titel eines Herzogs von Södermanland verliehen bekommen, würde also gegenüber seinem Vater praktisch "vorgehen".

Bevor er volljährig ist, können seine Eltern aber ihr Veto dagegen einlegen, dass er Pächter wird, zitiert die schwedische Boulevardzeitung "Aftonbladet" aus dem Testament. Der Historiker Herman Lindqvist meint, Carl Gustaf könne selbst in seinem Testament verfügen, dass Carl Philip das Gut verwaltet, bis sein Sohn volljährig ist. Der Hof wollte bislang keine Absicht zwischen dem Herzogtum von Alexander und der Zukunft von Gut Stenhammar bestätigen.

danapress Gala

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