Gräfin Alexandra: Rosenkrieg und Umzugschaos

Es läuft gerade nicht rund für Gräfin Alexandra, die Ex-Frau von Dänenprinz Joachim. Ihre zweite Scheidung könnte in einem Rosenkrieg enden - und nun muss sie auch noch eine neue Bleibe für sich und die beiden Söhne finden

Gräfin Alexandra von Frederiksborg

Der dänische Königshof wird wohl über diese neuen Schlagzeilen wenig amüsiert sein, denn wieder einmal geht es um Prinz Joachims Ex-Frau Gräfin Alexandra, 51.

Gräfin Alexandra mit ihren Söhnen im September 2015 beim "Ecco Walkathon". Auch die Prinzen sind betroffen von aktuellen Situation ihrer Mutter, die eine neue Bleibe finden muss.

Die schicke Villa in Kopenhagens feinster Lage, die sie nach dem Ende ihrer ersten Ehe gemeinsam mit den beiden Söhnen Prinz Felix und Prinz Nikolai sowie Martin Jörgensen, dem neuen Mann in ihrem Leben, bezog, hat sie verkauft, um neu anzufangen. Jetzt muss sie das Haus, das der Familie seit 2005 als Heimat diente, zum Ende des Monats verlassen.

Kein neues Zuhause in Sicht

Die Zeitungen "Se og Hör" und "BT" berichteten, dass in den letzten Tagen vor der Villa Umzugslaster gesichtet wurden, die allerdings Alexandras Habseligkeiten nur eingeladen hätten, um sie in ein Lagerhaus zu liefern. Denn sie habe bis jetzt keine passende Wohnung oder ein entsprechendes Haus gefunden. Das habe ihr Privatsekretär mitgeteilt. Derzeit sei sie ohnehin im Urlaub und habe anschließend Termine im Ausland. Danach aber wird sie erst einmal eine Übergangslösung finden müssen. Ein endgültiges Zuhause für sich und die beiden Söhne, immerhin Prinzen in der dänischen Thronfolge, ist jedenfalls nicht in Sicht.

Seit Herbst 2014 besucht Prinz Nikolai, 16, allerdings das Internat Herlufsholm, lebt also nicht ständig bei Mutter oder Vater. Und Felix, 13, kann sicherlich jederzeit bei seinem Vater Joachim und deren zweiter Frau Marie wohnen. Mit ihren gemeinsamen Kindern Henrik und Athena leben die beiden ebenfalls in Kopenhagen.

Schmutzige Scheidung droht

Als ehemalige Schwiegertochter von Königin Margrethe steht Gräfin Alexandra weiterhin unter medialer Beobachtung. Die unsichere Lebenssituation reiht sich ein in eine Reihe von Schlagzeilen rund um die anstehende Scheidung von Noch-Ehemann Martin Jörgensen. Dänemarks Boulevardmedien schreiben bereits, das Ganze könne sich die Reihe der berühmten Celebrity-Scheidungen in Dänemarks Geschichte einreihen und befürchten einen Rosenkrieg, bei dem schmutzige Wäsche gewaschen werden könnte.

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Noch etwas missfällt den Dänen: Martin Jörgensen soll Schulden haben. Es ist also gut möglich, dass die Gräfin von Frederiksborg darum kämpfen muss, am Ende nicht unterhaltspflichtig gegenüber ihrem Ex zu werden. Denn Alexandra hat nicht nur aus dem Hausverkauf Gewinn geschlagen, sie bezieht auch weiterhin Apanage vom Staat. Viele Dänen verstehen nicht, dass die Kosten, die Prinz Joachim selbst tragen müsste, auf den Steuerzahler abgewälzt werden. Wenn mit Alexandras Apanage sogar Martin Jörgensen finanziert werden soll, kann sich der Zorn noch verstärken.

Ohnehin bewegt die Frage, wer in der königlichen Familie wie finanziert werden soll, seit langer Zeit die Gemüter. Zuletzt hatte Prinz Frederik als künftiger König klargestellt, wie er - wenn er auf dem Thron ist - die Apanagefrage bei seiner Familie regeln will.

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