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Absurdes Gerücht über Prinz Henrik (†) Autor behauptet, Ehemann von Köngin Margrethe sei ermordet worden

Prinz Henrik (†)
Prinz Henrik (†)
© Getty Images
Am 13. Februar starb Prinz Henrik mit 83 Jahren. Ein Autor behauptet, es sei kein natürlicher Tod gewesen. Was steckt hinter dieser ungeheuerlichen Meinung? 

Mit äußerster Würde haben die Dänen im Februar 2018 von Prinz Henrik (†86) Abschied genommen - obwohl nicht alle seine schillernde Persönlichkeit schätzten. Jetzt aber sehen sich Königin Margrethe, 78, und der Hof mit einem ungeheuerlichen Vorwurf konfrontiert.

Wie bitte!? Prinz Henrik soll getötet worden sein

Am 13. Februar gab der Palast den Tod des Prinzgemahls bekannt. Er sei "friedlich eingeschlafen". Zuvor war Henrik wiederholt wegen gesundheitlicher Probleme im Krankenhaus. Zudem litt er an Demenz. 
"Ich kann beweisen, dass Prinz Henrik ermordet wurde", lautet nun die absurde Behauptung von Autor Martin Tidsvilde in seinem neuen Buch "Prinsen der Ville Vaere Konge" , das am 15. Mai erscheinen wird. Es ist keineswegs das erste Mal, dass er sich über das Königshaus auslässt und sich dabei weit aus dem Fenster hängt. So weit wie dieses Mal ging er jedoch noch nie. 

Diese Geschichte ist wohl ein Märchen

Zwar habe er das Buch als Abenteuergeschichte verfasst, in dem Klatschblatt "Her og Nu" verspricht er jedoch auch, viele unangenehme Details ans Licht zu bringen. Dabei steht offenbar Margrethe in seinem Kreuzfeuer. Sie wende schlimmste Methoden an, um ihren Willen durchzusetzen. Und für einen Zufall hält Tidsvilde es nicht, dass Henrik ausgerechnet an Lungenentzündung erkrankte und nicht etwa im Krankenhaus weiterbehandelt, sondern nach Fredensborg entlassen wurde. Welche angeblichen Beweise er für die Ermordung Henriks hat und warum überhaupt irgendjemand den Prinzgemahl beseitigen wollte - unklar. Alles in allem wird diese Geschichte mehr als hanebüchen. Was also dahinter steckt? Wohl nichts weiter als die rege Phantasie eines Schriftstellers. 

Wie reagiert wohl der Palast?

Ein juristisches Nachspiel fürchtet der umstrittene Autor nicht. Er freue sich nur über mehr Publicity, sollte der Hof auf die Vorwürfe in dem Buch reagieren. Gleichzeitig ist Tidsvilde der Überzeugung, dass er einen Rechtsstreit ohnehin verlieren würde, denn die Königin bestimme schließlich über die Gerichte. Dem Klatschblatt gegenüber gab es in der Angelegenheit keinen Kommentar von Seiten des Hofs. Gut möglich, dass der Königsfamilie eine solche Märchengeschichte zu absurd und auch zu schmerzvoll ist, um überhaupt auf sie zu reagieren. 

Material von dana press Gala

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