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Royal-News über Fürst Albert Wegen Coronavirus: Ausgangssperre in Monaco

Fürst Albert
© Getty Images
Fürst Albert von Monaco hat sich in einer Rede an sein Volk gewendet und drastische Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus verkündet.

Prinz Albert von Monaco, 62, hat sich am Dienstag (17. März) unter anderem mit Mitgliedern der Regierung, hochrangigen Palast-Beratern und Gesundheitsexperten im Palast getroffen, um Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus zu besprechen. Das Ergebnis teilte er den Monegassen noch am selben Abend in einer Ansprache im Fernsehen und auf Facebook mit. 

Prinz Albert hat schlechte Nachrichten für sein Volk

Aktuell gibt es neun Corona-Infizierte in Monaco, darunter Regierungschef Serge Telle, 64. Zum Schutz der Bevölkerung greift der Stadtstaat ab Mitternacht (18. März, 0 Uhr) zu einschneidenden Maßnahmen: Nur Fahrten zur Arbeit - wenn die Arbeit von zu Hause aus nicht möglich ist - und Fahrten zu Lebensmittelgeschäften oder zu Ärzten sind gestattet. Damit folgt Monaco Ausgangssperren wie in Italien, Spanien und Frankreich.

Monaco kämpft gegen das Coronavirus

Albert bat außerdem darum, Gruppenaktivitäten - ob drinnen oder draußen - zu verschieben, um alle Kontakte nur auf die eigene Familie zu beschränken. Diese Maßnahmen seien notwendig und unabdingbar, um dieser Pandemie zu begegnen.

Fürst Albert versicherte der Bevölkerung, dass Monaco in der Lage sei, sich dem Virus zu stellen. "Wir sind bereit. Ich vertraue unserem Gesundheitssystem und seinen Infrastrukturen, aber auch jenen Frauen und Männern, die ihre Arbeit unter sehr schwierigen Bedingungen erledigen. Ich möchte in meinem Namen und in Namen des Volkes allen öffentlichen und privaten Gesundheitsmitarbeitern in Monaco danken, die unermüdlich arbeiten und ihre Mission unter ständigem und wachsendem Druck erfüllen."

Fürst Albert dankte auch dem Roten Kreuz in Monaco und pries die Solidarität in der Bevölkerung. 

Verwendete Quelle:Facebook, royalcentral.uk

jre Gala

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