Prinzessin Alexandra von Hannover: "Ich denke, ich wäre ein großartiger Personal Shopper"

Prinzessin Alexandra von Hannover hat in den vergangenen Jahren die Öffentlichkeit eher gescheut. Nun hat die schöne Tochter von Prinzessin Caroline und Ernst August von Hannover einem spanischen Magazin ihr erstes Interview gegeben.

Prinzessin Alexandra von Hannover

Prinzessin Alexandra von Hannover, 20, tritt so langsam aus dem Schatten ihrer älteren Schwester Charlotte Casiraghi, 33, und dem ihrer Brüder Andrea, 35, und Pierre Casiraghi, 32, heraus. Nur selten hat man die Monegassin bisher öffentlich wahrgenommen. Dem spanischen Magazin "Telva" ist es gelungen, mit ihr zu sprechen - und die 20-Jährige gibt sich erstaunlich offen.

Alexandra von Hannover: Mit dem Sport trat sie ins Rampenlicht

Das Interview findet kurz vor Ausbreitung der Corona-Epidemie anlässlich eines Covershootings statt. Ob sie gerne mit der Presse spreche, wird die junge Frau von der Journalistin Marta de la Calzada gefragt. "Ich weiß es nicht, weil ich nie interviewt wurde,“ lautet die erstaunlich ehrliche Antwort.Ein wenig Privates hat die Welt trotzdem bereits in den vergangenen Jahren über die Tochter Caroline von Monaco, 63, und Ernst August von Hannover, 66, erfahren dürfen. Die Leidenschaft für Sport betreibt sie auf Wettkampf-Niveau. Ihre Künste auf den Kufen lassen sie erstmals ins Rampenlicht gleiten. "Ich bin mit Pferd und Skifahren aufgewachsen, aber als ich zehn Jahre alt war, habe ich zum ersten Mal Eislaufen versucht", erinnert sich die Prinzessin.

Charlotte Casiraghi

Ihre Hochzeitskleider sind hollywoodreif!

Dimitri Rassam, Charlotte Casiraghi
Charlotte Casiraghi und Dimitri Hassam haben geheiratet
©Gala

Der Sport hat sie nachhaltig geformt. "Obwohl ich damit ein Jahr vor Abschluss meines Abiturs aufhören musste - ich hatte viel zu lernen und musste mich auf die Universität vorbereiten - wird es ein Schlüsselaspekt meines Lebens bleiben", erklärt Alexandra. "Ich habe täglich trainiert", erinnert sie sich, "aber es gab noch etwas Besseres: zu wissen, dass niemand es für mich tun kann. Sport ist es egal, wer du bist oder woher du kommst. Du musst genauso üben wie andere.“

 Kunst und Mode sind ihre Leidenschaft

Inzwischen studiert die Monegassin an der New York University die Fächer Politikwissenschaft und Philosophie. Es scheint ihr sehr zu gefallen. "Mein Leben ist das eines jeden Studenten in meinem Alter, und die Universität hält mich aus dem Rampenlicht der Medien heraus“, freut sich Alexandra. 

Was sie später aus ihrem Studium beruflich machen will, scheint noch nicht final festzustehen. "Ich möchte mich etwas widmen, das mit Kunst oder Mode zu tun hat. Ich denke, ich wäre ein großartiger Personal Shopper", verrät sie ihren geheimen Berufswunsch, und malt sich aus: "Ich würde für andere einkaufen, also würde ich dieses Vergnügen genießen, aber im Hintergrund, ohne mich schuldig zu fühlen.“

Alexandra bedient sich an Mamas Kleiderschrank

Geschmack hat die grazile Adlige. Das liegt offenbar in den Genen. "Ich muss zugeben, dass ich viele Dinge aus dem Schrank meiner Mutter nehme", gesteht die 20-Jährige. "Sie gewöhnt sich daran und lacht sogar darüber", verrät sie dann noch und betont den guten Zweck hinter ihrer Vorliebe für Mamas edle Garderobe: "Jetzt, da wir uns alle bewusst geworden sind, dass wir die Art und Weise, wie wir einkaufen, ändern müssen, indem wir weniger und besser investieren, denke ich, dass es nachhaltiger ist, Dinge aus dem Schrank meiner Mutter zu nehmen.“

Ein kluger Schachzug, wie wir finden. Jetzt sind wir allerdings noch neugieriger auf weitere Ansichten der bodenständigen Prinzessin geworden. Doch die ist [noch] etwas scheu: "Mir ist noch nicht ganz bewusst, dass ich eine Stimme haben kann. Ich versuche auch nicht, über meinen Status als Prinzessin nachzudenken, während ich natürlich dankbar bin, wie privilegiert ich war", erklärt Alexandra. Bewusst ist sie sich jedoch vor allem über eines: "Ich möchte ein normales Leben."

Verwendete Quellen: Telva, Instagram

Themen

Erfahren Sie mehr: