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Fürstin Charlène Zu Prinzessin Stéphanie hat sie eine enge Verbindung

Fürstin Charlène und Prinzessin Stéphanie
Fürstin Charlène und Prinzessin Stéphanie
© Dana Press
Prinzessin Stéphanie von Monaco wird sich jetzt intensiv um Fürstin Charlène kümmern. Denn die beiden Frauen verbindet überraschend viel.

Es war nur eine kleine Geste, doch der Fürstin bedeutete sie sicher viel. Als Charlène, 43, vorige Woche aus Südafrika zurückkehrte, wurde sie an Monacos Heli-Port nicht nur von ihrem Mann Albert, 63, und den aufgeregt umherhüpfenden Zwillingen Jacques und Gabriella, 6, erwartet – auch Prinzessin Stéphanie, 56, gehörte zum kleinen Empfangskomitee. Sie wollte ihrer Schwägerin direkt bei der Ankunft Hallo sagen. Und ihr so zeigen, dass sie zu Hause herzlich willkommen ist.

Fürstin Charlène: Sie ist wieder zu Hause in Monaco

Die vergangenen Monate waren turbulent: Anfang des Jahres war Charlène nach Südafrika geflogen, danach hielt eine Hals-Nasen-Ohren Erkrankung sie zehn Monate lang davon ab, nach Monaco zurückzukehren – so die offizielle Begründung. Unstrittig ist: In dieser Zeit konnte sie ihre Kinder nur die beiden Male in den Arm nehmen, als Albert mit ihnen zu Besuch kam. Gerüchte von Eheproblemen machten die Runde. Sogar über Scheidung wurde spekuliert. Doch nun ist Charlène zurück und kann eine gute Freundin dringend brauchen.

Fürstin Charlène + Prinzessin Stéphanie: Sie verbindet eine enge Freundschaft

Ausgerechnet Stéphanie? Was nur wenige wissen: Die Frauen mögen sich sehr. Sie trafen sich schon früher privat, abseits des Palastes. Anders als etwa ihre ältere Schwester Prinzessin Caroline gilt Stéphanie als sehr leger und tolerant, als eine unkonventionelle Frau, die wenig Wert aufs Protokoll legt. Von Anfang an fühlte sie sich Charlène nah. "Ich hätte mir keine bessere Schwägerin wünschen können", schwärmte sie 2011 vor der Hochzeit ihres Bruders mit Charlène in der Zeitung "Le Parisien".

Arm in Arm: Charlène und Stéphanie 2010 bei einer Charity-Gala in Monte-Carlo.
Arm in Arm: Charlène und Stéphanie 2010 bei einer Charity-Gala in Monte-Carlo.
© Dana Press

Und dass sie bereits eine "wirklich enge Verbindung" mit dem neuen Familienmitglied geknüpft habe. Das ist bis heute nicht vielen Grimaldis gelungen – in deren Mitte wirkt Charlène, die ehemalige Olympia-Schwimmerin aus Südafrika, immer noch wie ein Fremdkörper. Stéphanie hingegen versucht weiter, sie zu integrieren. Auch, weil sie sich nichts mehr wünscht als eine große, glückliche Familie um sich herum. Denn die hatte sie selbst nicht immer.

Prinzessin Stéphanie: Auch sie hat eine schwere Zeit hinter sich

17 Jahre war sie alt, als sie mit ihrer Mutter auf dem Weg vom Landsitz Roc Agel in der Provence in einer Haarnadelkurve von der Straße abkam und der Wagen rund 40 Meter in die Tiefe stürzte. Fürstin Gracia Patricia starb bei dem Unfall mit nur 52 Jahren. Ein traumatisches Erlebnis für Stéphanie, die zudem immer wieder gegen das Gerücht ankämpfen musste, sie habe am Steuer gesessen. Ein Gutachten ergab Jahre später: Dem war nicht so.

Stéphanie, nach Caroline und Albert das jüngste der drei Fürstenkinder, war der Liebling der Eltern (o. 1978 in Gstaad). Der Tod von Mama Gracia Patricia 1982 warf sie aus der Bahn. Auch Fürst Rainier litt sehr unter dem Verlust seiner Frau.
Stéphanie, nach Caroline und Albert das jüngste der drei Fürstenkinder, war der Liebling der Eltern (o. 1978 in Gstaad). Der Tod von Mama Gracia Patricia 1982 warf sie aus der Bahn. Auch Fürst Rainier litt sehr unter dem Verlust seiner Frau.
© Michel Dufour/WireImage / Getty Images

Die Folge des Traumas: Das schüchterne Mädchen flippte aus, trank zu viel und verliebte sich in die falschen Kerle. Immerhin nahm Stéphanie aus dieser Zeit viel Lebenserfahrung mit. Und die innere Haltung, Menschen nie vorschnell zu verurteilen. Dass die Fürstin, wie Charlènes Schwägerin Chantell Wittstock zunächst behauptete, in einem Apartment rund 300 Meter vom Palast entfernt wohnen möchte? Die freiheitsliebende Stéphanie würde das nicht stören. Sie lebte früher selbst dort. Wenig später ruderte Chantell aber schon wieder zurück: Die Fürstin werde "natürlich" mit Ehemann Albert und den Kindern zusammen sein, gab sie folgsam bekannt. 

Fürstin Charlène: Ihre Liebe zu Tieren verbindet sie mit Prinzessin Stéphanie

Wo auch immer in Monaco – ein Mitbringsel aus Südafrika wird Charlène nicht von der Seite weichen: Rhodesian-Ridgeback-Welpe Khan, den Freundin Stéphanie als erste kennenlernen durfte. Auch das passt: Stéphanie liebt alles, was vier Beine hat, ist Frauchen von sieben (!) Hunden. "Ich vertraue Tieren viel mehr als Menschen", erklärte sie jüngst.

Das engste Bandzwischen den Frauen sind die Tiere. Prinzessin Stéphanie setzt sich für Elefanten ein. Und Charlène war ursprünglich nach Südafrika gereist, um ihren persönlichen Lieblingen – den Nashörnern – zu helfen. Per Instagram, machte sie auf die Bedrohung durch Wilderer aufmerksam.

Charlène schmiegt sich an ein verletztes Nashorn. In Sachen Tierschutz will sie bald wieder nach Afrika fliegen.
Charlène schmiegt sich an ein verletztes Nashorn. In Sachen Tierschutz will sie bald wieder nach Afrika fliegen.
© Dana Press

Viel Gesprächsstoff also für Charlène und Stéphanie. Jetzt endlich nicht mehr am Telefon oder per Video-Anruf. Stéphanie freue sich, dass sie regelmäßig bei ihrer Freundin vorbeischauen könne, heißt es aus Monaco. Sie wird ihr den Rücken stärken, wie früher schon. Denn wie es sich anfühlt, wenn man gezwungen wird, nach seinem Platz im Leben zu suchen, weiß sie selbst am besten.

Verwendete Quelle: eigenes GALA-Interview

Gala


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