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Fürstin Charlène Seltenes Interview zeigt ihre private Seite

Fürstin Charlène
© Dana Press
Fürstin Charlène hat sich in einem Interview von ihrer privaten Seite gezeigt und überraschend offen über ihre Kinder, ihren Gesundheitszustand sowie ihre Erziehung gesprochen.

Fürstin Charlène, 44, hält sich mit Interviews eher zurück, die ehemalige Schwimmerin gilt als schüchtern und musste sich nach ihrem kräftezehrenden Jahr 2021 erst wieder langsam zurück ins Rampenlicht kämpfen. Am 14. Dezember 2022 hat die Monegassin nun Grund zum Feiern: Ihre Stiftung "Fondation Princesse Charlène" wird zehn Jahre alt! Ein besonderer Anlass, den die 44-Jährige für ein äußerst privates Interview mit der Zeitung "Monaco Matin" nutzt.

Fürstin Charlène schwärmt von ihren Zwillingen

Royale Kinder stehen seit ihrer Geburt im Zentrum der Öffentlichkeit, neugierige Fotograf:innen und Kamera-Teams sind sie bei offiziellen Auftritten gewöhnt. Auch Prinzessin Gabriella und Prinz Jacques, beide 8, erscheinen an der Seite ihrer Eltern bei immer mehr Terminen – und werden dabei genauestens beobachtet. Schließlich nehmen sie schon jetzt eine wichtige Rolle in der monegassischen Fürstenfamilie ein. "Sie sind noch Kinder, aber sie beginnen, ihre Rollen zu verstehen", sagt Fürstin Charlène und verrät zudem niedliche Details über ihre Zwillinge:

Sie sind zwei Kinder, die ihre eigene Sprache haben und sich verstehen. Sie lieben und beschützen sich einander und zeigen eine enorme Freundlichkeit untereinander. Das ist eine ziemlich einzigartige Verbindung, muss ich sagen, und ich stelle diese Besonderheit fest, die Zwillinge teilen.

"Meine Familie ist mein Fels"

Es ist die Liebe zu ihren Kindern und ihrer Familie, die Charlène durch die vergangenen dunklen Monate getragen hat. 2021 erkrankte sie während einer Südafrikareise an einem schweren Hals-Nasen-Ohren-Infekt und durfte über sechs Monate lang nicht zurück nach Hause fliegen. Als es dann so weit war, musste sie sich nach einem kurzen Aufenthalt in Monaco eingestehen, dass sie noch lange nicht gesund war und sich in einer Klinik abseits des Fürstentums weiter erholen. Erst im Frühling 2022 konnte sie die Einrichtung verlassen und wieder bei ihrer Familie wohnen, am 30. April nahm sie ihren ersten offiziellen Termin wahr. Es war ein gesundheitlicher Kampf, der durch die vielen Spekulationen um eine Ehekrise mit Fürst Albert, 64, nur erschwert wurde.

Doch Charlène hat es geschafft. "Meine Familie ist mein Fels", sagt die Fürstin heute stolz und betont, dass sie sich mittlerweile "so viel besser" fühlt als in den letzten Jahren. Trotzdem sei sie sich bewusst, dass sie noch Zeit braucht, um sich vollständig zu erholen und wieder ins "Gleichgewicht" zu kommen. Dass sie dabei auf die konstante Unterstützung ihrer Familie setzen können, sei eine große Hilfe. "Ich nähere mich der Zukunft, Schritt für Schritt, einen Tag nach dem anderen", so die 44-Jährige, die mit ihren bedächtigen Aussagen erneut versucht, fiesen Spekulationen um ihre Ehe den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Welche Werte Charlène ihren Kindern vermitteln möchte

Trotzdem müsse sie auch ihre Arbeit als Fürstin fortsetzen, seit September letzten Jahres hat sie eine neue Rolle übernommen und ist Präsidentin des Tierschutzvereins von Monaco. Ein Herzensthema, das sie auch an Gabriella und Jacques weitergeben möchte.

Fürst Albert, Fürstin Charlène, Prinz Jacques und Prinzessin Gabriella
Fürst Albert, Fürstin Charlène, Prinz Jacques und Prinzessin Gabriella
© Dana Press

"Ich hatte das Glück, in Südafrika neben vielen Tieren aufzuwachsen, wo die Erhaltung der Natur ein Bestandteil dieses Landes ist", erinnert sich Charlène gegenüber "Monaco Matin" und betont: "Es ist sehr wichtig für mich, meinen Kindern diese Werte zu vermitteln. Und wir konnten sie schon mehrmals bei Familienreisen vor Ort für diese Themen sensibilisieren."

Verwendete Quellen: monacomatin.mc, twitter.com

aen Gala

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