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Fürstin Charlène von Monaco Ihr Glück liegt in Südafrika

Fürstin Charlène von Monaco
Fürstin Charlène von Monaco
© Christian Sperka / Dana Press
Fürstin Charlène von Monaco ist seit drei Monaten in ihrer Heimat Südafrika und scheint seither eine vollkommen neue Frau zu sein – oder erblüht ihr wahrer Charakter plötzlich abseits des Fürstentums und zeigt, was längst hätte sichtbar sein sollen? Eine glückliche Frau.

Denke ich an Fürstin Charlène von Monaco, 43, kommen mir viele Gedanken und Bilder in den Sinn. Ich bin ehrlich: Es ist ein trübsinniges Abbild. Ein steifer Mund, der sich zu keinerlei Grinsen verzieht. Augen, die einen traurigen Schimmer enthalten und in die Ferne blicken, um bloß keinen Augenkontakt aufnehmen zu müssen. Weil die Menschen etwas erahnen könnten, was nur sie weiß? Die einstige kraftvolle Schwimmerin wirkt in Monaco plötzlich schwach und in sich gekehrt – und das seit einem Jahrzehnt.

Dass Charlène kein leichtes Leben im Palast hat, ist kein Geheimnis. Sie selbst offenbarte, wie einengend Protokolle, Regeln und Maßnahmen an der Seite eines Staatsoberhauptes sein können. Für mich persönlich ist die Frau von Fürst Albert, 63, die leise, zurückhaltende Version von Herzogin Meghan, 39. Zwei Frauen, die in eine neue Welt voller Etikette eintauchen und – zu spät? – erkennen, dass ihr Leben woanders sein sollte. Doch es gibt einen Unterschied ...

Fürstin Charlène kann die royalen Regeln in Südafrika vergessen

Denn was für Herzogin Meghan und Prinz Harry, 36, möglich, wenn auch schwierig war, ist für Fürstin Charlène unausführbar: ein Umzug in ein anderes Land, in ihre Heimat. Oder etwa doch nicht? Seit drei Monaten befindet sich die gebürtige Charlène Wittstock nun in ihrem Heimatland Südafrika und wird bis Ende Oktober dort auch bleiben. Allerdings nicht ganz freiwillig. Charlène soll an einer Infektion leiden, die eine Rückreise nach Europa in den kommenden Wochen verhindert. Was nach einer unglücklichen Misere aussieht – immerhin ist sie monatelang von ihren Kindern getrennt – ist in meinen Augen der Befreiungsschlag, den die Fürstin bitter nötig hatte. 

Sie zeigt sich sportlich

Plötzlich ist die 43-Jährige umgeben von der Natur, die sie als Kind kennengelernt hat. Sie engagiert sich für die Rettung von Nashörnern, kann die Kleiderordnung der Royals ablegen und sich nach ihrem Belieben kleiden. Sie teilt auf Social Media nur das, was sie zeigen möchte. Sie ist – wenn auch nur ein Stück – frei. Frei von strikten Regeln, frei von Events, auf denen Fotograf:innen jeden Schritt der Fürstin beobachten. Ja, ich finde das Wort "Befreiungsschlag" passt selten so gut wie in diesem Fall.

Fürstin Charlène zeigt ihr wahres Ich

Der Undercut der Olympionikin ist längst nur eine der vielen Veränderungen, die Charlène 2021 in meinen Augen durchlebt hat und ihre glückliche Ader offenlegen. Südafrika erweckt in ihr Seiten, die in Monaco keinen Raum einnehmen dürfen. Genau diese Beobachtung, die auch Expert:innen der Körpersprache längst erkannt haben, beweisen mir persönlich, dass Fürstin Charlène dauerhaft in Südafrika bleiben sollte. "Sie sieht vollkommen glücklich und mit sich selbst im Reinen aus. Sie sieht aus, als hätte sie wirklich gefunden, wer sie als Person ist", erklärte Psychologin Dr. Becky Spelman nachdem Bilder der 42-Jährigen aus Südafrika publik wurden.  

Und wieder kommen mir bei diesen Worten Harry und Meghan in den Sinn. Die plötzlich Freiheiten in den USA haben, die ihnen vorher nicht zustanden. Eigene Projekte, Engagements und allen voran mehr Privatsphäre. Der Unterschied zwischen Fürstin Charlène und den Sussexes? Für die Monegassin gibt es keine Alternative. Sie ist die Frau des amtierenden Regenten. Ihr Sohn Jacques, 6, ist Erbprinz des Fürstentums. Monaco muss das Zuhause bleiben. Es ist das Land, dass ihre Familie vertritt, dass sie repräsentieren und dem sie sich verpflichtet haben, im Dienste zu stehen. Und dennoch wünsche ich mir bei dem Anblick einer glücklichen Charlène in Südafrika, dass es der zweifachen Mutter ermöglicht werden könnte. Nicht für immer. Nicht ein ganzes Leben lang. Doch es kann wohl niemand leugnen, dass diese drei Monate etwas in der Frau von Fürst Albert ausgelöst haben, dass zehn Jahre in Monaco verborgen blieb.

Und nun stellen Sie sich vor, wie sehr Charlène erblühen würde, wenn ihr in jedem Jahr die Chance geboten würde, einen längeren Zeitraum in ihrer Heimat zu verbringen. Vielleicht würde sich das Lächeln ausbreiten. Der traurige Schimmer in ihren Augen verschwinden. Das trübsinnige Bild, das ich von der Fürstin von Monaco habe, könnte langsam aufklaren und die Frau zum Vorschein bringen, die sie immer war und nur nicht zeigen konnte. 

Gala


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