Fürst Albert: Damals war er jung und knackig ...

Sieht man Monacos Fürst Albert heute, kann man sich kaum noch vorstellen, dass er in seinen jungen Jahren ein erfolgreicher Frauenheld und ein Olympia-Sportler war. Ein Rückblick

Prinz Albert, 1983

Das Bild stammt aus dem Jahr 1983, der damalige Erbprinz Albert aus dem Hause Grimaldi steht im James-Bond-mäßigen Dinner Jacket beim Filmfestival von Venedig und unterhält sich angeregt mit den Stars. Mit Brooke Shields flaniert er über den Teppich, mit Matthew Modine nimmt er Drinks und wenn er lächelt, dann fliegen ihm nicht nur die Herzen von Kellnerinnen zu. Der einzige Sohn der Hollywood-Schönheit Grace Kelly und des monegassischen Fürsten Rainier III. war Erbe seines Vaters in dem attraktiven und stinkreichen Felsenfürstentum an der Cote d'Azur. Er zeigte sich an den Jet-Set-Stränden von Europa, in Frankreich, in Italien, aber auch im amerikanischen Florida hielt sich der begehrte Junggeselle gerne auf.

Albert und viele Frauen

Man sah ihn im Laufe seines Junggesellenlebens mit Schauspielerinnen wie Catherine Oxenberg und Angie Everhart, mit Models wie Naomi Campbell und Tasha de Vasconcelos - sogar ein Techtelmechtel mit Deutschlands kühler Blonder, Claudia Schiffer, wurde dem Grimaldi-Spross damals nachgesagt. Und Albert sagte zum Thema, er würde nicht heiraten, weil er nicht den Luxus habe, "sich irren zu dürfen". Denn im Fürstentum ist man streng katholisch, Scheidungen ein Problemthema, die Scheidung von Alberts Großmutter Prinzessin Charlotte von seinem Großvater Prinz Pierre war - obwohl sie selbst nie Fürstin war - in den Dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts eine äußerst brenzilige Angelegenheit. Wie groß der Druck war, erkennt man wohl auch daran, dass Fürst Albert trotz fünf Jahren der Beziehung mit seiner Charlene erst weit nach seinem 50. Geburtstag den Schritt zum Altar wagte.

Louis Ducruet + Marie Chevallier

Sie feiern ihre Liebe

Louis Ducruet, Marie Chevallier
Louis Ducruet und Marie Chevallier sind endlich Mann und Frau.
©Gala

Ambitionierter Vielfach-Sportler

Fürst Albert, damals ein breitschultriger trainerter Schwimmer, pausiert 1979 am Beckenrand.

In seiner Jugend war der damalige Erbprinz ein begeisterter Sportler. Er übte eine Vielzahl von Sportarten im Wettkampf aus: Leichtathletik, Segeln, Rudern, Speerwerfen, Handball, Judo, Fechten, Tennis, Squash, Skifahren, Bobfahren und Moderner Fünfkampf. Mit seiner Frau, der Fürstin Charlène gemein hat er, dass er früher auch in Wettbewerben schwamm. Albert nahm fünf Mal als Bobfahrer an den Olympischen Spielen teil - in den Jahren 1988, 1992, 1994, 1998 und 2002. Er trug drei Mal die monegassische Flagge ins Stadion und ist schon seit 1985, also seit er 27 Jahre alt war, Mitglied im Internationalen Olympischen Komitee und seit zwanzig Jahren Präsident des monegassischen Olympischen Komitees.

Fürst Albert + Fürstin Charlène

Der Fürst und die schöne Schwimmerin

Beim 20-jährigen Jubiläum von "SpongeBob Schwammkopf" posieren Prinz Jaques und Prinzessin Gabriella gemeinsam mit Papa Albert auf dem Red Carpet. 
Im süßen Poloshirt-Partnerlook von Ralph Lauren albern Jaques und Gabriella im Rahmen des 59. Festival de ​Télévision de Monte-Carlo herum. 
25. Mai 2019  In Monte-Carlo findet der Große Preis von Monaco statt. Viele Formal-1-Fans sind in das Fürstentum gereist, um hier Lewis Hamilton und Co. anzufeuern. Unter ihnen sind auch Fürst Albert und seine Zwillinge, Prinz Jacques und Prinzessin Gabriella, die zusammen mit ihrer Cousine, Kaia Rose Wittstock, Händchen haltend in Richtung Boxengasse gehen.
25. Mai 2019  In der Boxengasse werden die Kids passend zu ihren Shirts mit Formel-1-Caps ausgestattet. Vor allem Jacques ist so neugierig, dass er sich direkt von der Truppe trennt und den Rennstall erkundet.

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Bis heute zeigt er sportliche Begeisterung - nicht nur für seine Frau, sondern auch für die Eröffnung von Tennisplätzen, für Monacos Fußballmannschaft, für das Formel-1-Rennen in dem Fürstentum und für sportliche Events im Allgemeinen. Er wirkt allerdings immer öfter wie einer, der den Sportlern von der Seitenlinie zuguckt und sich dabei ein Glas Wein und einen kleinen Snack genehmigt. Mit 57 Jahren darf man es mal etwas ruhiger angehen lassen, scheint sein Bäuchlein unter der Paradeuniform zu sagen.

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