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Charlotte Casiraghi Ernste Worte über das Verhältnis zu ihrer Mutter

Charlotte Casiraghi und Caroline von Hannover
Charlotte Casiraghi und Caroline von Hannover
© Niviere David/ABACAPRESS.COM / Picture Alliance
Interviews von Charlotte Casiraghi sind selten, die Monegassin gibt nur wenig über sich und ihre Familie preis. Im Gespräch mit dem US-Magazin "Town & Country" macht sie nun eine Ausnahme und spricht ungewöhnlich offen über das "komplexe" Verhältnis zu ihrer Mutter Prinzessin Caroline von Hannover.

Charlotte Casiraghi, 36, ziert nicht nur die aktuelle Ausgabe des amerikanischen "Town & Country"-Magazins, die Monegassin hat sich auch für ein ausführliches Interview bereiterklärt und überraschend offen über ihr Privatleben gesprochen. So geht es in dem intimen Gespräch unter anderem um ihr Leben im Rampenlicht, ihre Söhne Balthazar, 4, und Raphaël, 8, sowie ihre Mutter, Prinzessin Caroline von Hannover, 65.

Wenn Charlotte Casiraghi über ihre Mutter spricht, wird sie nachdenklich

Angesprochen auf die Frage, ob sich ihr Verhältnis zu ihrer Mutter verändert habe, nachdem sie selbst vor acht Jahren ihren ersten Sohn zur Welt gebracht hat, antwortete Charlotte Casiraghi: "Ja, ich habe das Gefühl, dass man sich näher sein kann. Natürlich hat man mehr Einfühlungsvermögen und versteht mehr Dinge, weil es eine Übertragung der mütterlichen Verbindung ist ..." Danach brach sie das Gespräch kurzzeitig ab und überlegte, wie sie über dieses intimes Thema auf Englisch sprechen sollte. Obwohl Casiraghi die Sprache laut der Journalistin Chloe Malle gut beherrscht, will sie über diese private Thematik lieber in ihrer Muttersprache sprechen.

Monegassin zeigt sich verletzlicher denn je

"Natürlich", fuhr sie daraufhin etwas zögernd fort, "wenn man Mutter wird, akzeptiert die Mutter, dass sie nicht die Einzige ist, die eine Mutter ist. Und das ist sehr befreiend. Viele Frauen haben das Gefühl, dass sie auch die Macht haben, Leben zu schenken, und dass sie das nicht nur ihrer Mutter zu verdanken haben. So reflektiert man natürlich anders ... Denn die Mutter-Tochter-Beziehung ist sehr komplex." Dann ergänzt sie nachdenklich:

Ich versuche, nicht über meine sehr private Beziehung zu meiner Mutter zu sprechen, und ich möchte nicht unbedingt alles preisgeben, was zwischen uns passiert, aber es ist immer ambivalent. Ich habe das Gefühl, dass man selbst dann, wenn man eigene Kinder hat, immer noch darum kämpft, seinen eigenen Freiraum zu haben.

So verletzlich hat sich die 36-Jährige in der Öffentlichkeit bisher nicht gezeigt, es ist ein kleiner "Riss in ihrem ansonsten tadellosen Auftreten", der sie nur "noch menschlicher" macht, schreibt ihre Interviewerin am Ende des Artikels. Ein Endruck, den Leser:innen teilen werden.

Verwendete Quellen: townandcountrymag.com, twitter.com

aen Gala

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