Herzogin Catherine: Catherines Schwester ist blind vor Liebe

Pippa Middleton ist ein Dickkopf, das wissen die Engländer. Doch jetzt treibt sie’s zu bunt: Der Bruder ihres Lovers ist ein dubioser Reality-TV-Star. So bringt sie den Ruf der Royals in Gefahr – und dazu das Glück von Herzogin Catherine

Herzogin Catherine und Pippa Middleton

Erst war es nur ein Gerücht, jetzt spricht ganz London offen darüber: Pippa Middleton, 32, die Schwester von Kate, Herzogin von Cambridge, 34, ist frisch verliebt. Genauer gesagt: wieder verliebt in James Matthews, 40. Mit dem Finanzexperten, der 2001 die "Eden Rock Capital Management Group" gründete, war sie schon 2012 mal für ein paar Monate liiert, schaute sich dann anderweitig ein bisschen um. Jetzt heißt es, die Recall-Turteltauben wohnten inzwischen gemeinsam in James’ 22-Millionen-Euro-Townhouse im Londoner Stadtteil Chelsea, das derzeit nach ihren Wünschen umgebaut wird. Noch mehr – scheinbar perfektes – Glück gefällig? Über den Jahreswechsel waren die beiden auf der Karibikinsel St. Barths, wo die Familie Matthews das Luxushotel "Eden Rock" betreibt. Nach der Rückkehr sah man das Paar jetzt mit Pippas Mutter Carole Middleton beim Edel-Inder in Chelsea. Die drei gingen sehr vertraut miteinander um. Alles perfekt, könnte man meinen. Nicht zuletzt wegen seines auf 65 Millionen Euro geschätzten Vermögens wäre James Matthews, Absolvent der Eliteschule Uppingham, die ideale Partie für die Schwester der künftigen Königin von England. Wäre da nicht sein kleiner Bruder Spencer. Der 26-Jährige hat einen äußerst fragwürdigen Ruf – und damit das Zeug dazu, die gesamte Monarchie in Misskredit zu bringen.

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©Gala

Frauen, Drogen, Partys:

Spencer Matthews, genannt Spenny, ist der schwarze Fleck auf James’ weißer Weste. Ein Showman ohne Scheu. Er ist der Star der britischen Reality-Soap "Made in Chelsea", in der es um die Kinder reicher Eltern geht. Als "Bachelor" suchte er im britischen Fernsehen nach der einzig wahren großen Liebe. Schon klar. Dabei weiß auf der Insel fast jeder, dass der Mann, der einige Jahre die Londoner Nachtclubs "Boujis" (Prinz Harrys Lieblings-Location!), "Amika" und "Movida" managte, ein Womanizer mit Hang zu käuflichen Ladys ist. In seiner – belächelten – Autobiografie "Confessions Of A Chelsea Boy" berichtete er 2014 stolz, dass er bis dahin mit mindestens 1000 Frauen das Bett geteilt habe.

Derzeit befindet sich der selbsterklärte "Adrenalinjunkie", ein Fan schneller Autos, im Entzug. Hintergrund: Drogen wie Kokain und LSD war er nie abgeneigt, und im vergangenen Jahr musste er sogar nach drei Tagen das Dschungel-Camp der britischen Version von "Ich bin ein Star, holt mich hier raus!" verlassen. Er war des Steroiden-Missbrauchs überführt worden. Dabei habe er sich doch nur auf einen Boxkampf vorbereiten wollen, lautete Spencers fadenscheinige Erklärung.

Im Buckingham-Palast läuten inzwischen die Alarmglocken. Wie GALA von einem Bediensteten des Königshauses erfuhr, ist nicht nur die Queen gegen Pippas Beziehung zu James Matthews, auch Kate und Gatte William haben größte Bedenken bei der Idee, dass Pippa womöglich schon die Verlobung plant. "Hier ist man entsetzt von ihrem Verhalten", erklärt der Mitarbeiter. Ein royales Trauma meldet sich zurück: Man will "neue Skandale à la Diana" um jeden Preis verhindern. Insider befürchten, dass von Kates lebensfroher Schwester eine ähnlich explosive Gefahr für das Königshaus ausgehen könnte wie einst von der "Königin der Herzen".

Im türkisblauen, fließenden Abendkleid mit Spitzenärmeln von Jenny Packham macht Herzogin Catherine ihrem Ruf als Stil-Ikone alle Ehre.

Herzogin Catherine

Ihre Abendroben

Bisher waren die Middleton-Schwestern ein Herz und eine Seele, jetzt ist die Rede von lautstarken Streits. "Kate ist enttäuscht, weil Pippa nur an sich selbst und ihre Gefühle denkt, aber nicht an den Ruf des Königshauses",

erfährt GALA aus dem Freundeskreis. Michael Middleton, Kates und Pippas Vater, gehört ebenfalls in die Reihe der Kritiker. Er will auf gar keinen Fall, dass seine Tochter mit ihren Plänen das gute Verhältnis

der Middletons zur Queen aufs Spiel setzt.

Schon als Pippa, die eigentlich Philippa heißt, bei der Hochzeit von Kate und Prinz William 2011 in ihrem figurbetonten und obendrein weißen Brautjungfernkleid der Welt ihre hübsche Kehrseite präsentierte,

ahnte man am Hof nichts Gutes. Fortan galt die vom Society-Magazin "Tatler" zur heißesten Singlefrau gewählte Pippa im Vereinigten Königreich als "Po der Nation", als "Her Royal Hotness". Heute stärkt ihr einzig Mama Carole Middleton den Rücken. Carole gilt als sehr ambitioniert, wenn es um die Heiratskandidaten ihrer Töchter geht. Sie weist nun immer wieder darauf hin, dass James Matthews ein absolut standesgemäßer Schwiegersohn mit viel Einfluss sei. Qualitäten, die das schwarze Schaf der Matthews - Familie ihrer Meinung nach vergessen machen.

James als der Gegenentwurf

zu Spencer. Freunde beschreiben ihn als "erfolgreich, charmant und zurückhaltend, aber nie langweilig". Anders als sein unmittelbarer Vorgänger an Pippas Seite, der Investmentbanker Nico Jackson, mag er das Society-Parkett. Und wie Pippa liebt er die Herausforderung durch Sport, viel Sport, gern im Zeichen der Charity. Im Herbst traten beide beim schwedischen "Ötillö" an, einem Lauf- und Schwimmwettbewerb, bei dem Geld für die "Michael Matthews Foundation" gesammelt wurde. Die Stiftung wurde in Erinnerung an James' mittleren Bruder gegründet, der 1999 bei der Besteigung des Mount Everest ums Leben kam.

Schaut man sich die Familien Matthews und Middleton genauer an, erkennt man viele Gemeinsamkeiten. James' Vater David ist wie Pippas Vater Michael ein Selfmade - Millionär. Man gehört nicht zu den altehrwürdigen, alteingesessenen Clans des Landes, sondern zu den "New Money"-Familien. Ein abschätzig gemeinter Begriff im klassenbewussten England.

James' Vater David Matthews arbeitete sich vom Automechaniker zum Inhaber mehrerer Busfirmen und schließlich zum Besitzer des Luxushotels "Eden Rock" hoch. Seine Frau Jane, wie er in einfachen Verhältnissen aufgewachsen, verwirklicht sich heute als Malerin.

Wird sich Pippa in dieser brisanten Gemengelage von ihrem Weg abbringen lassen, im Namen der Staatsräson? Noch hat sie ihre neue Liebe zu James nicht offiziell gemacht. Mit Spannung wird erwartet, ob sie ihn in zwei Wochen zum Ball der "British Heart Foundation" in London mitbringt. Sie ist dort die Gastgeberin und wird allein schon deshalb alle Blicke auf sich ziehen. Aufgeben wird sie jedenfalls so schnell nicht. "Pippa hat einen unglaublichen Dickkopf", erklärt eine Freundin von ihr im Gespräch mit GALA. "Wenn es um ihre Gefühle geht, lässt sie sich nichts sagen."

Fashion-Looks

Der Style von Herzogin Catherine

Mit einer besonderen Brosche an ihrem Mantel gedenkt Herzogin Kate am "Remembrance Sunday" zwei verstorbenen Familienmitgliedern: ihrer Großmutter Valerie Glassborow und ihrer Großtante Mary Glassborow. Die beiden Zwillingsschwestern arbeiteten während des Zweiten Weltkriegs in der Militärdienststelle Bletchley Park, wo sie den geheimen Nachrichtenverkehr der deutschen Wehrmacht entschlüsselten.
Die sogenannte "Codebreaker-Brosche" ehrt die von den damaligen Mitarbeitern getane Arbeit noch heute – Herzogin Kate gehört zu den stolzen Trägerinnen.
Zu einem Event im Rahmen des "Remembrance Day" in der Royal Albert Hall erscheint Herzogin Kate mit einem glitzernden Haarreif und begeistert damit ihre Fans – ein Schnäppchen, wie sich herausstellt. Denn der schwarze Haarschmuck ist für rund 30 Euro bei ZARA zu haben!
Ihr funkelnder Haarreif passt perfekt zum Rest ihres Looks: So trägt Kate ein dunkelblaues Midi-Kleid und schwarze Wildleder-Pumps von Jimmy Choo für rund 800 Euro. Eine stilvolle Leder-Clutch von Alexander McQueen rundet den Style der Herzogin ab.

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