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Zara Phillips + Mike Tindall Taufe ohne großen Rummel

Zara Phllips, Mike Tindall und Mia Tindall
Zara Phllips, Mike Tindall und Mia Tindall
© Reuters / Dana Press
Queen-Enkelin Zara Phillips und ihr Mann Mike Tindall haben ihre Tochter Mia taufen lassen - ohne große royale Feier. Zur kleinen Taufgesellschaft gehörte Prinz William, der allerdings solo kam

Ganz privat und ohne den großen medialen Rummel, den die Taufe von Prinz George verursacht hat, ist am vergangenen Sonntag Mia Tindall getauft worden. Die Tochter von Zara Phillips und Mike Tindall ist das jüngste von vier Urenkelindern von Queen Elizabeth. Die Kleine, die wie ihre Mutter keinen royalen Titel trägt, kam am 17. Januar zur Welt. Noch rangiert sie auf Platz 16 der britischen Thronfolge.

Die royale Taufe stand in keinem Kalender und zum genauen Ablauf gab es keine vorherige Pressemitteilung. Die Bewohner des verschlafenen Örtchens Gloucestershire, das in der Nähe des Wohnortes von Mias Familie liegt, staunten also nicht schlecht, als nach und nach vor der "St. Nicholas Church" Limousinen vorfuhren, aus denen die Mitglieder der königlichen Familie stiegen.

Im kleinsten royalen Kreis

Ob Mia das historische Taufkleid aus Familienbesitz trug, ist bisher nicht klar. Aber vielleicht wird - wie bei Prinz George - in einigen Tagen noch ein offizielles Taufbild veröffentlicht und schafft damit Klarheit über die Gäste und Paten der Zeremonie. Britischen Medienberichten zufolge wurden Mias Urgroßeltern, Queen Elizabeth und Prinz Philip, und Prinzessin Anne, die Großmutter, vor der Kirche gesehen. Außerdem konnte die kleine Zahl der Schaulustigen Prinz William ausmachen, von dem man annimmt, er könnte einer der Paten sein. Zara Phillips, seine Cousine, ist immerhin auch eine der Paten von seinem Sohn George. Nicht gesehen wurde dagegen Herzogin Catherine, Prinz Charles oder Prinz Harry. Ob sie zuvor vielleicht noch am gemeinsamen Mittagessen der royalen Gesellschaft teilnahmen und erst später zu anderen Terminen fuhren, ist nicht klar.

Premiere in der Kirche

Auch ohne dass sämtliche Mitglieder des Windsor-Clans anwesend waren, löste das Ereignis in Gloucestershire einiges aus: Laut "ITV.com" war der Vikar, der den Taufgottesdienst abhielt, ein "bisschen nervös" über die ungewöhnliche Taufgemeinde, die sich dort in seiner Kirche versammelt hatte. Dass die Queen, als Oberhaupt der Anglikanischen Kirche, zu einem Gottesdienst vorbeischaut, dürfte für ihn eine Premiere gewesen sein.

Ähnlich wie Mia Tindall wurden bereits die beiden anderen Urenkelinnen der Queen, Isla und Savannah Phllips, getauft. Auch bei ihnen drangen nur wenige Details an die Öffentlichkeit und die ganze Feier blieb sehr privat.

Gala


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