Windsors: Gesammelt bei der Gedenkfeier

Bei der Gedenkfeier an das Ende des Ersten Weltkriegs traten die Windsors am Sonntag in London als Familienunternehmen auf

Obwohl der "Remembrance Day", eine Erinnerung an das Ende des ersten Weltkriegs, erst am 11. November begangen wird, liegt hinter Queen Elizabeth und ihrer Familie schon fast eine Woche an Terminen rings um das Kriegsgedenken.

Bei der Gedenkfeier am Gedenktag an das Ende des Ersten Weltkrieges stehen Prinzessin Anne, Prinz William und Prinz Philip, der Herzog von Edinburgh, nachdem die Kränze niedergelegt worden sind, respektvoll am Mahnmal in London.


Seit dem 7. November legten Familienmitglieder Kränze nieder, trugen schwarze Mäntel und traurige Mienen. Der Höhepunkt der Feierlichkeiten, die in den Commonwealth-Staaten insbesondere dadurch gekennzeichnet sind, dass alle Offiziellen und auch viele Bürger in diesen Tagen Anfang November eine rote Mohnblume an der Kleidung tragen, fand am Sonntag (10. November) in London statt.

Auch Prinz Harry nahm neben seiner Großmutter, Queen Elizabeth, an der Zeremonie am Kriegsmahnmal in London teil - er hatte auch am 7. November bereits eine Kranzniederlegung übernommen.


Am "Cenotaph" - so heißt ein leeres Grabmal, ein Mahnmal für die gefallenen, aber nicht hier begrabenen Opfer des Krieges - in Whitehall stand Queen Elizabeth neben ihrem im Militärdienst aktiven Enkel Harry in der Uniform eines Captains der "Household Cavalry" und legte einen Kranz nieder. Auch Prinz Philip war vor Ort, Prinz William und seine Tante, Prinzessin Anne. Sie alle begingen mit vielen weiteren Gästen eine zweiminütige schweigende Andacht für die gefallenen Soldaten. Etwas weiter entfernt, auf dem Balkon des Außenministeriums, hatten sich die eingeheirateten Mitglieder des Windsor-Clans platziert - Sophie, die Gräfin von Wessex, neben ihr Herzogin Catherine, die trotz Hut mit ihren schwer zu bändigenden Locken kämpfte, und Prinzessin Annes Ehemanns, Vizeadmiral Sir Timothy Laurence.

Auch die Gräfin von Wessex, die Herzogin von Cambridge und Prinzessin Annes Mann, Commander Timothy Laurence, nahmen an der Gedenkfeier teil.

Kate trug dabei einen in sich gemusterten schwarzen hochgeknöpften Mantel, einen Hut von "James Lock & Co", Perlenohrringe, schwarze Handschuhe und dezentes Make-up. Via Facebook und Twitter wurden Catherine Bilder mit Hand in den Locken später leicht spöttisch kommentiert mit "Wenn ich solche Haare hätte, würde ich sie auch immer anfassen wollen." Andere meinten, die Neumama wirke nun, nach der Geburt von Baby George, der aber daheim im Warmen blieb, sei Catherine nun viel ernsthafter als im vergangenen Jahr bei der gleichen Veranstaltung. Doch auch diesmal zeigte die Herzogin natürlich ihr markantes, herzliches Lächeln - insgesamt ist es halt einfach einer der Termine, die ob ihres ernsten Hintergrundes nicht einmal die Royals zum Dauerlächeln verpflichten.

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