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Prinz William + Herzogin Catherine Royal-Kennerin: Corona-Lockdown war "Geschenk" für die Familie

Prinz William und Herzogin Catherine klatschen während des Corona-Lockdowns im April 2020 für den National Health Service, das staatliche Gesundheitssystem in Großbritannien.
Prinz William und Herzogin Catherine klatschen während des Corona-Lockdowns im April 2020 für den National Health Service, das staatliche Gesundheitssystem in Großbritannien.
© Comic Relief via Getty Images / Getty Images
Der Herzog und die Herzogin von Cambridge haben seit März viel Zeit mit ihren drei Kindern verbracht. Eine positive Seite des Coronavirus', findet Royal-Expertin Victoria Arbiter.

Als sich das Coronavirus immer schneller in Europa ausbreitete, zogen sich Prinz William, 38, und Herzogin Catherine, 38, mit ihren Kindern auf ihren Landsitz Anmer Hall zurück. Royale Auftritte wurden abgesagt oder als Video-Calls umdisponiert und Prinz George, sieben, und Prinzessin Charlotte, fünf, von ihren Eltern zu Hause unterrichtet. Eine aufgezwungene Zeit des Stillstandes, die für die Familie laut eigener Aussage ihre "Höhen und Tiefen" hatte. Royal-Kennerin Victoria Arbiter meint, eine positive Perspektive des Lockdowns für Kate und William erkannt zu haben.

Prinz William und Herzogin Kate: Endlich mehr Zeit für die Kinder

Die Tochter von Dickie Arbeiter, dem Ex-Pressesprecher von Queen Elizabeth, 94, schreibt auf "honey.nine.com.au": "Abgesehen von den unvermeidlichen Belastungen durch den Lockdown hat sich diese Zeit jedoch auch als seltenes Geschenk erwiesen. In einer Welt, in der die Pflicht zum Wohl der Krone herrscht, haben George, Charlotte und Louis ein Privileg genossen, welches Generationen royaler Jugendlicher notgedrungen verweigert wurde - längere Zeit zu Hause zu sein, nur mit Mama und Papa."

Wie empfand William den Lockdown

Bei seinem ersten Termin nach dem Ende der Sommerferien am 9. September besuchte William in Belfast eine Polizei-Einrichtung, um den dortigen Einsatzkräften für ihre Arbeit zu danken. Im Gespräch mit einem Polizisten offenbarte er: "Ich glaube, jeder Elternteil atmet erleichtert auf, dass die Schule wieder begonnen hat." Er ergänzte scherzend: "Fünf Monate - es war wunderbar, aber es waren lange fünf Monate." In einer Ende Juli veröffentlichten Folge von "That Peter Crouch Podcast" hatte William bereits zugegeben, weniger Geduld in Sachen Heimunterricht zu besitzen, als er gedacht habe. Und nicht nur das war ein Problem. "Ich war ein bisschen verlegen wegen meiner Mathematikkenntnisse. Ich kann kein Mathe aus der zweiten Klasse!"

Prinz Charles sah seine Mutter über Monate nicht

Dass sich George, Charlotte und Louis glücklich schätzen können, so viel Zeit mit ihren Eltern verbracht zu haben, zeigt ein Blick in die Geschichtsbücher. Nach ihrer Krönung brach die Queen mit Philip zu einer Welttour durch die Nationen des Commonwealth auf, war von Ende November 1953 bis Mai 1954 fort aus England. Prinz Charles (damals fünf) und Prinzessin Anne (damals drei) blieben derweil bei ihren Großeltern, König George VI. und Queen Mum. Auch wenn das Königspaar nicht auf Reisen war, soll die Beziehung zu den Kindern eher distanziert gewesen sein. Aufgrund der zahlreichen Verpflichtungen der Queen wurden Charles und Anne mehr oder weniger von Kindermädchen und Gouvernanten großgezogen.

Prinz William und Prinz Harry begannen jeweils im Alter von drei Jahren mit dem Kindergarten und als Fünfjährige ihre Schulausbildung. Dazu gehörte auch der mehrjährige Besuch eines Internats. Prinz George besucht seit September 2017 die Thomas's Battersea School in London, Prinzessin Charlotte folgte ihm im September 2019.

Verwendete Quellen:mailonline.co.uk

jre Gala

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