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Royals Erster "Auftritt" von Herzogin Catherine und Prinz William im Jahr 2021

Prinz William und Herzogin Catherine melden sich aus dem Urlaub zurück.
Prinz William und Herzogin Catherine melden sich aus dem Urlaub zurück.
© twitter.com/KensingtonRoyal
Herzogin Catherine und Prinz William starten ins neue Jahr – und das mit einem ersten Thema.

Via Video sprechen Herzogin Catherine, 38, und Prinz William, 38, mit Menschen, die an vorderster Front gegen das Coronavirus kämpfen. Damit wollen sie auf die psychischen Belastungen der Krisenhelfer hinweisen und für die Wahrnehmung von Hilfsangeboten werben. Ein bedrückender, aber auch sehr wichtiger Termin für das royale Paar. 

Herzogin Catherine tröstet Trauernde

Teilnehmerin Carly Kennard erzählt sichtlich berührt, dass ihr Onkel vor Weihnachten unerwartet verstorben ist. Ein zusätzlicher Rückschlag in einer ohnehin schweren Zeit. Zu Bewältigung ihrer Trauer habe sie mit einer Seelsorgerin telefoniert, so die Mitarbeiterin des "London Ambulance Service". Ein mutiger Schritt. "Ihr Verlust tut mir sehr leid", sagt Kate mitfühlend. "Ich weiß, dass es noch sehr früh für sie ist."  Wie ihr das Gespräch mit genau geholfen habe, will die Herzogin wissen. "Sie [die Seelsorgerin] hat einfach zugehört und mir gesagt, dass es okay ist, mich so zu fühlen, wie ich mich fühle", antwortet Kennard. Dies habe Druck von ihr genommen. Kate zeigt sich erleichtert: "Nie gab es einen wichtigeren Zeitpunkt, um solche Dienste anzubieten, deshalb bin ich so froh, dass sie auch genutzt werden.". 

Prinz William spricht über seinen Einsatz als Rettungspilot

Welch psychischen Belastungen die Helfer in der Coronapandemie ausgesetzt sind, kann Prinz William nachvollziehen. Er hat von Juli 2015 bis Juli 2017 als Rettungspilot für die East Anglian Air Ambulance gearbeitet und mehreren Menschen das Leben gerettet. Im aktuellen Video-Anruf sagt er: "Wenn man so viel Tod und so viel Trauer sieht, wirkt sich das darauf aus, wie du die Welt siehst". Dass Helfer ihre Gefühle und Erfahrungen tief in sich aufnehmen würden, würde von Nicht-Beteiligten oft verkannt werden. "Es bleibt bei dir. Wochenlang bleibt es bei dir, auch zu Hause, nicht wahr, und du siehst die Welt an einem mehr ... etwas deprimierten, dunkleren, schwärzeren Ort", erklärt der Prinz. Deshalb sorge er sich momentan um diejenigen, die an vorderster Front der Corona-Bekämpfung stünden.

Prinz William und Herzogin Catherine setzen sich mit ihrer Stiftung "The Royal Foundation" seit Jahren dafür ein, dass die Stigmatisierung mentaler Probleme beendet wird und ermutigen Menschen, offen über psychische Gesundheit zu sprechen. 

Verwendete Quellen: Twittter/TheRoyalFamilyChannel

jre Gala


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