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Prinz William + Herzogin Catherine Diese royale Pflicht übernehmen ihre Kinder ab ihrem 21. Geburtstag

Prinzessin Charlotte und Prinz George
Prinzessin Charlotte und Prinz George
© Getty Images
Der 21. Geburtstag liegt für Prinz George, Prinzessin Charlotte und Prinz Louis noch in weiter Ferne. Doch es gibt ein Gesetz, das bereits jetzt regelt, welche royale Pflicht sie ab diesem Tag übernehmen müssen.

Prinz George, 5, Prinzessin Charlotte, 4, und Prinz Louis, 1, genießen dieser Tage ihre Kindheit fernab royaler Pflichten. Welche herausragenden Rollen sie eines Tages für ihr Land spielen werden, davon ahnen die Söhne und die Tochter von Prinz William, 36, und Herzogin Catherine, 37, noch nichts. Das wird sich ändern, wenn sie älter werden.

Das erwartet Prinz George, Prinzessin Charlotte und Prinz Louis mit Eintreten der Volljährigkeit 

"Für den Fall, dass die Königin aufgrund von Krankheit oder Abwesenheit im Ausland ihre offiziellen Aufgaben als Souverän vorübergehend nicht wahrnehmen kann, werden zwei oder mehr Staatsräte mittels Letters Patent [einem offiziellen Dokument] ernannt, um an der Stelle Ihrer Majestät zu handeln", heißt es auf "royal.uk", der offiziellen Website der königlichen Familie. Als sogenannter "Counsellor of State" ("Staatsrat") kommen der Ehepartner des Monarchen und die vier nächsten Personen in der Thronfolge in Frage. Voraussetzung: Sie müssen 21 Jahre alt sein und die britische Staatsbürgerschaft besitzen.

Aktuell stehen demnach Prinz Philip, 97, Prinz Charles, 70, Prinz William, 36, Prinz Harry, 34, und Prinz Andrew, 59, als potentielle "Counsellor of State" zur Auswahl. Wenn die Queen stirbt und Charles König wird, rücken Herzogin Camilla, 71, und Prinzessin Beatrice, 30, nach.

Am 22. Juli 2034 feiert George seinen 21. Geburtstag und wird seine Cousine Beatrice ablösen. Prinzessin Charlotte folgt am 2. Mai 2036, dann wird Prinz Andrew als Counsellor of State ausscheiden. Prinz Louis erreicht den Meilenstein am 23. April 2039 und verweist Prinz Harry vom Platz. Somit werden ab 23. April 2039 nur die direkten Nachkommen von Prinz Charles die wichtige Funktion des Staatsrates wahrnehmen (vorausgesetzt, alle werden am Stichtag noch am Leben sein und die Voraussetzungen erfüllen).

Das sind die Aufgaben eines "Counsellor of State"

Die "Counsellor of State" sind befugt, die meisten offiziellen Aufgaben des Souveräns wahrzunehmen, zum Beispiel an den Sitzungen des Geheimrates (einem Beraterstab der Queen, bestehend aus Politikern) teilzunehmen, Unterlagen zu unterzeichnen und die Referenzen neuer Botschafter des Vereinigten Königreiches entgegennehmen. Eine Reihe grundlegender verfassungsrechtlicher Funktionen dürfen allerdings nicht delegiert werden. Dazu gehört zum Beispiel die Ernennung eines Premierministers, die Verleihung von Adelstiteln oder Belange, die den Commonwealth betreffen. 

Das steckt hinter der Regelung

Nachdem König Georg VI., der Vater der Queen, im Dezember 1936 den Thron bestiegen hatte, wurde 1937 das Gesetz über die "Counsellor of State" verabschiedet – und damit eine dauerhafte Lösung für alle künftigen Souveräne gefunden, gewisse Aufgaben bei kurzfristiger Abwesenheit oder Krankheit an die fünf Mitglieder des Rates zu delegieren. Vor 1937 wurde entsprechende Regelungen nur dann getroffen, wenn sie nötig waren.

Verwendete Quelle: royal.uk

jre Gala


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